Wie die „Fliegenden Bilder“ auf den U-Turm kamen

Winkelmann-Buch

Die „Fliegenden Bilder“ auf dem U-Turm sind inzwischen ein Wahrzeichen der Stadt. Erfinder Adolf Winkelmann erklärt jetzt, wie sie auf den Turm kamen - auf eine ganz besondere Weise.

Dortmund

, 12.10.2019, 16:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wie die „Fliegenden Bilder“ auf den U-Turm kamen

Ganz schön schräg: Mit seinem Buch "Ich sehe häuft Dinge, die es nicht gibt" erklärt Regisseur Adolf Winkelmann die Geschichte des U-Turms. © Winkelmann Projekt GmbH

Als Filmemacher und auch als Buchautor ist Adolf Winkelmann wohlbekannt. Mit einer „Graphic Novel“ erzählt er nun im Comic-Stil, wie die „Fliegenden Bilder“ auf den U-Turm kamen.

„Ich sehe häufig Dinge, die es nicht gibt“, ist der Titel des Buches. Und Adolf Winkelmann erklärt darin auf ebenso humorvolle wie skurille Weise, wie er den U-Turm zum Leuchten brachte. In den verfremdeten Fotografien, die Grundlage der Graphic Novel sind, tauchen neben dem Regisseur selbst viele Schauspieler auf - von Dietmar Bär bis Peter Lohmeyer.

Bürokratie-Kritik

Ziemlich schräg erzählt Winkelmann so die Geschichte des U-Turms und übt mit vielen Anspielungen Kritik an städtischer Bürokratie und Planung. Um die „Fliegenden Bilder“ zu verdecken, werde man „sämtliche Grundstücke im Umfeld des U-Turms an Investoren veräußern, mit der Auflage dort mindestens neungeschossige Krankenhausgebäude zu errichten“, lässt er einen städtischen Beamten sagen. Ein Seitenhieb, der sitzt.

Wie die „Fliegenden Bilder“ auf den U-Turm kamen

In seiner „Graphic Novel“ lässt Adolf Winkelmann das Dortmunder U auch auf die Dresdener Frauenkirche versetzen. © Winkelmann Projekt GmbH

Die Buchpremiere mit Adolf Winkelmann und der Journalistin Sabine Brandi findet am 18. Oktober (Freitag) um 20.15 Uhr in der Mayerschen Buchhandlung am Westenhellweg statt. Der Eintritt kostet 12 Euro, das Buch 14,90 Euro.

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