Wieder da: Gefährlicher Eichenprozessionsspinner am Kirchderner Beisenkamp gesichtet

Eichenprozessionsspinner

Wieder da: Gefährlicher Eichenprozessionsspinner am Kirchderner Beisenkamp gesichtet

Kirchderne

, 31.05.2019 / Lesedauer: 2 min
Wieder da: Gefährlicher Eichenprozessionsspinner am Kirchderner Beisenkamp gesichtet

Unübersehbar: Die Stadt hat den Weg mit den befallenen Bäumen abgesperrt. © Britta Linnhoff

Anders als in anderen Städten hieß es bei den Verantwortlichen vor wenigen Tagen noch: kein Eichenprozessionsspinner bisher in Sicht in diesem Frühjahr. Jetzt aber ist er da: Befallen ist die Baumallee an der Straße Am Beisenkamp in Kirchderne.

Wieder da: Gefährlicher Eichenprozessionsspinner am Kirchderner Beisenkamp gesichtet

So sehen sie aus, die Raupen des Eichenprozessionsspinners. Sie sind für Menschen nicht ungefährlich. © dpa

Die Stadt hat die Straße inzwischen in dem betroffenen Bereich abgesperrt. Wer von der Kemminghauser Straße in den Beisenkamp einbiegt, der kommt nur wenige Meter weit. Auf der Höhe des Grüggelsorts ist Schluss für die vielen Spaziergänger und Radler.

Wieder da: Gefährlicher Eichenprozessionsspinner am Kirchderner Beisenkamp gesichtet

Hier an der Ecke Beisenkamp/Grüggelsort ist der Weg durch die Felder abgesperrt. © Britta Linnhoff

Wann genau Fachleute die Raupen einsammeln, war am Freitag noch nicht klar. Frühestens am Montag (3. Juni) könne das geschehen, teilte Stadtsprecher Christian Schön am Freitag auf Anfrage mit.

Die Tierchen sind für Menschen gefährlich: Die Haare der Raupen verursachen bei Menschen Juckreiz, Hautrötungen oder sogar Bindehautentzündungen. Gelangen sie in die Atemwege, führt dies zu Entzündungen und Atemnot.

2018 waren Bereiche des Fredenbaumparks wegen des Eichenprozessionsspinners gesperrt. Dort und auch an anderen Stellen hätten Mitarbeiter des Umweltamtes in diesem Jahr Baumkontrollen vorgenommen, sagt Schön. Dabei sei aber bisher nichts aufgefallen.

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