"Wildpinkler" muss vor Gericht

Prozess gegen Bezirksvertreter

Bushaltestellen, Hauswände, Treppenabgänge oder vor dem Stadion: Männer haben es einfacher als Frauen, wenn sie die Blase entleeren möchten – ungeniert pinkeln manche in aller Öffentlichkeit. Über den Fall eines Bezirksvertreters der Grünen, der ebenfalls öffentlich uriniert haben soll, verhandelt am 25. November 2016 das Dortmunder Amtsgericht.

DORTMUND

, 09.11.2016 / Lesedauer: 2 min
"Wildpinkler" muss vor Gericht

Dies ist ein Symbolfoto. Doch wegen einer ähnlichen Situation muss isch nun ein Bezirksvertreter der Grünen vor Gericht verantworten.

Der Angeklagte weigert sich, ein Bußgeld in Höhe von 75 Euro zu bezahlen. Vorher äußern möchte sich der Mann zu dem Vorfall und der Anklage nicht. Das Gericht muss herausfinden, ob der Angeklagte tatsächlich öffentlich uriniert hat oder nicht.

Dazu sind zwei Zeugen vorgeladen worden. Mitarbeiter des Ordnungsamtes sollen aussagen, wen und was sie beobachtet haben. "Wildpinkeln" kostet in Dortmund zunächst 25 Euro. Jeder Bürger hat das Recht, einen Widerspruch einzulegen. Was die Kosten in die Höhe treiben kann, wenn der Vorwurf nachweisbar ist – auf zusätzlich 30 Euro.

Sollte das Amtsgericht es für erwiesen halten, dass der Bezirksvertreter öffentlich uriniert hat, könnten deutlich mehr als 75 Euro fällig sein. Weil das Gericht dem Angeklagten auch die Kosten des Verfahrens aufs Auge drücken kann.

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