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Für das neue Stiftsforum in Hörde gibt es einen möglichen Eröffnungstermin

rnEhemalige Stiftsbrauerei

Es tut sich was Hörder Stiftsforum: Nach langem Stillstand soll die Alt-Immobilie Ende 2019 endlich abgerissen werden. Hörde bekommt einen Neubau mit Markthalle, Läden, Büros und Wohnungen.

Dortmund

, 24.04.2019 / Lesedauer: 3 min

An städtebaulich markanter Stelle zwischen der Hörder Innenstadt und dem See gelegen, wirkt das Stiftsforum mit seinem türkis-gläsernen Vorbau und den Resten der alten Stifts-Brauerei wie aus der Zeit gefallen. Viele Bürger fragen sich seit Langem, wann sich auf dem Gelände etwas tut. Die Antwort gibt der Investor, die Firma Diag: Ende des laufenden Jahres, heißt es, sollen die Abrissbagger kommen.

Ein Jahr später, Ende 2020, will Diag mit dem Neubau starten. Geplant ist ein mehrgeschossiges Wohn- und Geschäftshaus zwischen Faßstraße, Rudolf-Platte-Weg und Hörder-Bach-Allee.

Das Münsteraner Architekturbüro Pfeifer. Ellermann. Preckel hat einen Gebäudekomplex entworfen, der an der Ecke Faßstraße und Rudolf-Platte-Weg zunächst in die Höhe geht. In Richtung Hörder-Bach-Allee nimmt sich die Kubatur parallel zum abfallenden Gelände mehr und mehr zurück, um am Ende auf die gleiche Höhe wie die benachbarte Sparkassenakademie zu kommen.

Einkaufen wie bei einem Vollsortimenter

Der Haupteingang befindet sich an der Faßstraße. Dort werden Büro- und Einzelhandelsflächen untergebracht. Rund 17.000 Quadratmeter Büroraum will der Diag im neuen Stiftsforum auf den Markt bringen, aufgeteilt in unterschiedlich große Einheiten.

Ebenfalls von der Faßstraße aus gelangen Besucher in den Einzelhandelsbereich. Dort erwartet sie eine mit Tageslicht durchflutete Markthalle, in der mehrere kleine Anbieter zum Zuge kommen. Eine Supermarktkette soll es ebensowenig geben wie einen Vollsortimenter – dennoch sollen sich Kunden mit allen Lebensmitteln eindecken können, die auch ein Vollsortimenter in den Regalen hat.

Aufgelockerte Fassade

Eine aufgelockerte Fassade erwartet Fußgänger auch entlang des Rudolf-Platte-Wegs. Dafür sorgen kleine Läden und Gastro-Betriebe, mit denen der Charakter der Fußgängerzone aufgegriffen werden soll. Im nord-östlichen und ruhiger gelegenen Gebäudeteil entlang der Hörder-Bach-Allee entstehen Wohnungen. Geplant sind rund 60 teils freifinanzierte, teils öffentlich geförderte Wohnungen und Apartments, die sich um einen Innenhof gruppieren. Sie sollen zwischen 60 und 100 Quadratmeter groß werden. Zur Miethöhe mochte der Investor noch keine Angaben machen.

Weiterer Bestandteil des neuen Stiftsforums wird eine zweigeschossige, 300 Stellplätze große Garage. Sie erhält drei von den jeweiligen Nutzungen getrennte Zufahrten, unter anderem an der Faßstraße. Und wann soll die Immobilie stehen? Liegt die Baugenehmigung vor, will die Immobilienfirma Diag Ende 2020 mit dem Neubau starten und ihn Anfang 2023 eröffnen.

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