Zahl dramatisch gestiegen

Tierische Hitzeopfer

DORTMUND Die Zahl der tierischen Hitzeopfer ist in diesem Jahr im Vergleich zu früheren dramatisch gestiegen. Während bei der Tierschutzorganisation Arche 90 sonst im Schnitt etwa 20 Meldungen pro Jahr eingingen, melden sie nun alarmierende Zahlen.

von Von Gaby Kolle

, 03.07.2009, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auch Igel haben viel Durst bei diesen Temperaturen.

Auch Igel haben viel Durst bei diesen Temperaturen.

  • Den Hund nicht im geparkten Auto lassen; denn die Sonne wandert, und bereits nach kurzer Zeit heizt sich der Wagen so auf, dass das Tier in Lebensgefahr geraten könnte.
  • Keine längeren Spaziergänge mit dem Hund in praller Sonne. Den Gassi-Gang lieber auf den früher Morgen oder in den Abend verschieben oder in den schattigen Wald verlegen.
  • Hund nicht neben dem Fahrrad laufen lassen.
  • Sicherstellen, dass die Tiere (auch Käfig- und Gehegetiere!) immer genügend frisches Wasser in Zimmertemperatur zur Verfügung steht. Auf den letzten Punkt macht auch Monika Kostka von der Arbeitsgruppe Igelschutz Dortmund e.V. aufmerksam.
  • Weil nicht überall Bäche und Teiche vorhanden sind, bittet sie, für ihre stacheligen Schützlinge Wasserschalen u.a. in Siedlungsbereichen, Gärten und auf Friedhöfen aufzustellen.
  • „Es sollten flache Gefäße sein, die sonnengeschützt stehen und regelmäßig gefüllt werden müssen“, empfiehlt sie. Für Insekten sollte man einen größeren Stein hineinlegen.
  • In den Gefäßen auf den Friedhöfen, rät Monika Kostka, sollte mit Filzstift der Zusatz geschrieben stehen: „Wasserstellen für die Tiere – bitte nachfüllen“. Die Blumen würden auf dem Friedhof regelmäßig gegossen. Da könnten die Wasserschalen gleich mitgefüllt werden.

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