Zehn Betriebe für „Nette Toilette“ im Stadtbezirk Brackel gesucht

rnNette Toilette

Wer zum Beispiel in Asseln eine öffentliche Toilette sucht, steht vor einem Problem. Das soll sich mit dem Konzept „Nette Toilette“ nach dem Hörder Vorbild ändern.

Brackel

, 04.11.2019, 21:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ein Thema, das derzeit in allen Bezirksvertretungen diskutiert wird, ist die „Nette Toilette“. Nach dem Vorbild Hördes, wo es seit 2015 erfolgreich läuft, will die Stadtverwaltung das Konzept nun auf die gesamte Stadt ausweiten.

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Grundgedanke dabei: Geschäfte, Cafés und Kneipen stellen ihre Toiletten der Öffentlichkeit zur Verfügung und erhalten dafür einen eine monatliche Entschädigung von 100 Euro plus Mehrwertsteuer. Zehn Toiletten pro Stadtbezirk sollen es werden.

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Jeder teilnehmende Betrieb erhält einen Aufkleber, und über eine App sind alle Infos auch auf dem Smartphone abrufbar.

Bezirksbürgermeister Karl Heinz-Cziepka äußerte sich in der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung Brackel sehr positiv dazu und rief die Mitglieder der Bezirksvertretung auf, zehn Betriebe zu finden, die mitmachen. Wichtig: Es müssen Betriebe aus allen Ortsteilen im Stadtbezirk sein, denn natürlich setze sich niemand in die Stadtbahn, wenn er in Wickede zur Toilette müsse, um dann nach Brackel zu fahren.

Ideal wäre, so Czierpka weiter, wenn die „Nette Toilette“ barrierefrei und insgesamt möglichst wenig umständlich zu erreichen wäre. Auch sollte der Betrieb lange Öffnungszeiten haben. Er habe aus Hörde gehört, dass vielleicht zwei Passanten pro Tag eine solche Toilette aufsuchen, sich der zusätzliche Reinigungsaufwand also in Grenzen halte.

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