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Zeitreise: Früher Hörder Fackel, heute Phoenix-See

Phoenix-See und Phoenix-West sind nicht wiederzuerkennen. Heimatforscher Willi Garth hat für uns in seinem Archiv nachgeschaut und Fotos gefunden, die Hörde so zeigen, wie es früher war.
12.08.2019
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Der Tag, an dem die Hörder Fackel fiel, war ein "mieser Wintertag", schreibt Willi Garth über den 24. Januar 2004. Von den 70er-Jahren bis 2001 hatte das Licht der Fackel den Stadtteil erleuchtet. Nicht wenige hatten gehofft, die Fackel als Wahrzeichen erhalten zu können, der Körper aus Beton hätte die Pflege einfach gemacht, so Garth. Heute stünde sie mitten in den Emscherauen.© Willi Garth
Die zugewachsene Tull-Villa und eine vergessene Lok auf einer Aufnahme aus dem Jahr 2002. Auch dieser Platz sieht heute anders aus. Bäume und Wiese sind der Promenade gewichen. An der Tull-Villa wird seit Jahren gebaut. Und die Lok? Die hat bei den ganzen Arbeiten wohl jemand verschwinden lassen, vermutet Willi Garth: "Sie war einfach weg." © Willi Garth
Am 6. November 2003 hat Willi Garth diese Aufnahme vom Turm der Stiftskirche gemacht. Der Blick geht in Richtung Kaiserberg und B236. Die Abbrucharbeiten auf dem Phoenix-Ost-Gelände waren in vollem Gange und dauerten bis 2004. Heute würde man direkt auf den Phoenix-See schauen. In der Häuserreihe im Vordergrund ist das Cabaret Queue an der Hermannstraße.© Willi Garth
Hier wurde heiße Ware transportiert: Die Eliasbahn, vielen besser bekannt als Feuriger Elias, transportierte seit dem Ende des 19. Jahrhunderts flüssiges Eisen von den Hochöfen auf Phoenix-West zur Hermannshütte auf Phoenix-Ost. Bis in die 1960er-Jahre fuhr die Bahn mit offener Pfanne, immer wieder kam es zuvor zu schweren Unfällen mit dem heißen Eisen.© Willi Garth
Willi Garth hat früher selbst bei Hoesch gearbeitet. Dieses Foto zeigt die letzte Schmelze auf der Hermannshütte am 28. April 2001. Danach war auch hier für immer Schicht. Drei Jahre zuvor waren schon der letzte Hochofen auf Phoenix-West kaltgestellt worden. Am 1. Oktober 2010 folgte die Flutung des Sees - ein Meilenstein im Wandel Hördes.© Willi Garth
Am 3. März 2007 wurde der sogenannte Schlackenbrecher (rechts im Bild) um 90 Grad zur Seite gekippt und danach von Baggern zerfressen. Geblieben ist das, was heute als Phoenix-Arcaden bekannt ist.© Willi Garth
Blick auf die Hermannstraße. Über das Gelände rechts unten im Bild ist heute unter anderem der Rewe zu erreichen.© Willi Garth
Das Hafenbecken des Phoenix-Sees ist schon zu erkennen.© Willi Garth
So ein Schild wird man heute nicht mehr finden: Vorsicht vor dem Transport flüssiger Schlacke. Das Foto zeigt das Hüttengelände vom Remberg aus.© Willi Garth
Schornsteine ohne Ende auf dieser undatierten Postkarte, die die Hermannshütte zeigt.© Willi Garth
Das Pförtnerhäuschen direkt neben der Hörder Burg. Hier sieht es heute anders aus.© Willi Garth