Parkplätze weichen Lkw-Verkehr: „Einzige Möglichkeit, die Situation zu verbessern“

rnGewerbegebiet Holzen

Die schwierige Park- und Wegesituation an der Feldmark und dem Heideweg in Holzen beschäftigen Anwohner und Politiker schon länger. Doch die betreffenden Firmen zeigten sich unkooperativ.

Holzen

, 05.11.2020, 18:50 Uhr / Lesedauer: 1 min

Sascha Hillgeris, noch amtierender Bezirksbürgermeister in Hörde, würde dieses Projekt gern noch zu Ende bringen: Der durch Heideweg, Feldmark und Werkstraße führende Zulieferverkehr für Metall- und Holzbauunternehmen soll entschärft werden.

Die schmale Straßenführung hatte wiederholt zu Problemen geführt, darunter umgefahrene Zäune, beschädigte Autos, zerstörte Gärten. Die Anwohner beschwerten sich. Bei Rangierfahrten komme es immer wieder zu gefährlichen Situationen, außerdem parkten Lkw den Straßenrandstreifen zu oder blockierten Einfahrten.

Lösungsfindung war schwierig

Mitarbeiter des Tiefbauamtes und Politiker machten sich ein Bild von der Situation in dem Übergangsbereich zwischen Wohn- und Gewerbegebiet. „Eine Lösung war aufgrund der räumlichen Gegebenheiten schwierig“, sagt Sascha Hillgeris.

Mit beiden Firmen seien Gespräche geführt worden. Doch sie seien nicht gewillt, Teile ihres Firmengeländes für eine komfortablere An- und Abfahrt zu opfern.

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Jetzt sollen zwei bis drei öffentliche Parkplätze an der Straße genutzt werden, um die Anfahrtsbreite zu optimieren. „Das ist die einzige Möglichkeit, die Situation zu verbessern“, so Hillgeris.

Gleichzeitig soll eine neue Beleuchtung installiert werden. „Wir bringen das jetzt auf den Weg“, verkündet der scheidende Bezirksbürgermeister.

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