Zimmerbrand in Lütgendortmund - Feuerwehr suchte in den Flammen eine Person

Brand an Westermannstraße

Am frühen Dienstmorgen brannte ein Aktenlager in einem Gebäude an der Westermannstraße in Lütgendortmund. Eine Zeit lang war nicht klar, ob sich Personen in den brennenden Räumen befanden.

Lütgendortmund

, 19.03.2019 / Lesedauer: 2 min
Zimmerbrand in Lütgendortmund - Feuerwehr suchte in den Flammen eine Person

In einem Gebäude an der Westermannstraße brannte ein Aktenlager. Die Feuerwehr war mit 47 Einsatzkräften vor Ort. © Helmut Kaczmarek

Aktualisierung, 13.25 Uhr:

Die Polizei teilt gerade mit, dass es sich bei dem Brand nicht um fahrlässige Brandstfitung handelt. Die Ermittler gehen von einem technischen Defekt aus.

Erstmeldung, 12.41 Uhr:

Der Notruf ging um 1 Uhr in der Nacht zu Dienstag bei der Feuerwehr ein: Beamte eines Streifenwagens hatten an der Westermannstraße in Lütgendortmund Brandgeruch bemerkt und in einem Gebäude Qualm festgestellt.

Anfangs war die Situation sehr dramatisch: denn die Kräfte der nahegelegenen Feuerwache in Marten, die kurze Zeit später am stark qualmenden Haus eintrafen, erfuhren, dass sich in dem Haus noch eine Person aufhalten könnte. Unter Atemschutz und mit Strahlrohren ausgerüstet begaben sich sofort drei Trupps in dem Gebäude auf die Suche.

Auch eine Drehleiter kam zum Einsatz

Auch eine Drehleiter kam zum Einsatz. Während zwei Trupps das Haus nach der Person absuchten, konnte der dritte Trupp das Feuer in einem Aktenlager im Erdgeschoss des Gebäudes ausmachen. Glücklicherweise ergab die Suche schließlich, dass niemand zuhause war.

Zimmerbrand in Lütgendortmund - Feuerwehr suchte in den Flammen eine Person

Mit Atemschutzmasken und Strahlrohren ausgestattet drangen drei Trupps in das brennende Gebäude vor, um nach einer möglichen Person im Haus zu suchen. © Helmut Kaczmarek

Bei großen, eng gestapelten Papiermengen besteht die Gefahr, dass das Löschwasser nicht alle Glutnester erreicht. Deshalb entschied der Einsatzleiter, auch Schaum einzusetzen, um die Flammen in den Papierstapeln zu ersticken. Nachdem das Feuer aus und die Brandstelle mit Wärmebildkameras kontrolliert war, wurde der restliche Qualm mit einem Lüfter aus dem Haus geblasen.

Polizei ermittelt die Brandursache

Insgesamt waren 47 Einsatzkräfte der Feuerwachen 5 (Marten), 8 (Eichlinghofen) und 9 (Mengede), des Löschzuges 19 (Lütgendortmund) der Freiwilligen Feuerwehr und des Rettungsdienstes vor Ort.

In dem Brandfall ermittelt nun die Polizei. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe gibt es noch keine Erkenntnisse.

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