Zivil-Polizisten finden bergeweise Marihuana in Nordstadt-Wohnung

Dortmunder Nordstadt

Kurz zuvor war er noch entkommen, am Dienstag nahmen Polizisten einen Drogendealer in der Nordstadt fest - die Polizisten erwischten ihn auf frischer Tat und fanden noch viel mehr.

Dortmund, Nordstadt

11.03.2020, 20:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Diese Gegenstände sind bei dem Einsatz in der Nordstadt sichergestellt worden.

Diese Gegenstände sind bei dem Einsatz in der Nordstadt sichergestellt worden. © Polizei

Zivile Polizeibeamte haben am Dienstag (10.3.) einen Drogendealer festgenommen. Aufgefallen war ihnen der Mann einige Tage zuvor, als er „schwunghaften Handel mit Betäubungsmitteln trieb“, so die Polizei. Bevor sie ihn kontrollieren konnten, war er den Beamten zunächst entwischt.

Am Dienstag lief es dann anders: Die Beamten fuhren gegen 15 Uhr an einem Haus in der Oestermärsch in der Nordstadt vorbei, als sie den Tatverdächtigen erkannten und einen mutmaßlichen Verkauf von Drogen beobachteten.

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Es handelt sich um einen 33-jährigen Dortmunder ohne festen Wohnsitz. Aufgrund der beobachteten Verkaufssituation gingen die Polizeibeamten davon aus, dass sich in dem angrenzenden Mehrfamilienhaus eine „Bunkerwohnung“ befindet, in der das Betäubungsmittel aufbewahrt wird.

Plastiktüten voller Marihuana gefunden

Mit einem richterlichen Durchsuchungsbeschluss betraten die Polizeibeamten die entsprechende Wohnung und durchsuchten sie. Dabei fanden sie mehrere Plastiktüten voller Marihuana, eine „portionsgerechte Menge“ Kokain, Bargeld, eine Feinwaage, zwei Handys sowie Verpackungsmaterial und stellten es sicher.

Der 33-jährige Wohnungsinhaber wurde vor Ort entlassen. Die Ermittlungen gegen ihn dauern aber an. Den ebenfalls 33-jährigen Verkäufer brachten die Polizisten vorübergehend ins Gewahrsam, ihn erwartete ein Termin bei einem Haftrichter.

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