Zoll und Ordnungsamt finden 29 Kilo illegalen Tabak in Shisha-Cafés

Kontrollen in acht Betrieben

Kampf gegen illegalen Qualm: Bei einer Großkontrolle von acht Shisha-Cafés in der Innenstadt, der Nordstadt und Hörde sind 29 Kilo unversteuerter Tabak gefunden worden. Gegen fünf Café-Betreiber läuft nun ein Strafverfahren. Gegen ein Gesetz verstießen alle kontrollierten Betriebe.

DORTMUND

, 28.09.2015, 14:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
Shisha-Bars sind bei Freunden von Wasserpfeifen-Tabak beliebt.

Shisha-Bars sind bei Freunden von Wasserpfeifen-Tabak beliebt.

Bei den Kontrollen am Samstagabend stellte sich heraus, dass alle acht Cafés gegen das NRW-Nichtrauchergesetz verstoßen. In ihnen wurde Wasserpfeifen-Tabak geraucht - das ist verboten. Erlaubt ist lediglich, getrocknete Früchte mit Hilfe von Dampfsteinen zu qualmen. Sie gelten nicht als gesundheitsgefährdend.

Gegen die Betreiber der Shisha-Bars wurden laut Pressemitteilung der Stadt Bußgeldverfahren und Ordnungsverfügungen erlassen. Welche Höhe die ausgesprochenen Bußgelder haben und wie die Verfügungen im Detail aussehen, war am Montag auf Nachfrage nicht zu klären. Geschlossen werden musste kein Café.

Mehr Kontrollen in Zukunft

Rechtlich schwerer ins Gewicht fallen die insgesamt 29 Kilo unversteuerter Tabak, die bei der Kontrolle gefunden wurden. Das Hauptzollamt leitete Steuerstrafverfahren gegen fünf Betreiber ein.

Stadt und Zoll kündigten an, wegen der Fülle an Vergehen die Shisha-Bars in Dortmund in Zukunft öfter zu kontrollieren.

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