Zu Weihnachten am Flughafen gestrandet

Flieger war überbucht

DORTMUND Wenn einer eine Reise tut, dann kann er viel erzählen. Was gemeinhin auf die Erlebnisse am Reiseziel gemünzt ist, das fängt für manche Zeitgenossen schon viel früher an – beim Einchecken am Flughafen.

von Von Achim Roggendorf

, 24.12.2009, 05:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
30 Passagiere der Tafa Air saßen am Mittwoch am Flughafen stundenlang fest.

30 Passagiere der Tafa Air saßen am Mittwoch am Flughafen stundenlang fest.

Der erste Impuls der Aussortierten: „Das war das erste und das letzte Mal, dass wir mit der Airline geflogen sind.“ Das Problem: Von Tafa Air ist niemand greifbar. Achselzucken. Wer hilft? Ein Mitarbeiter des Flughafens beruhigt. „Wir kümmern uns.“ Um 15 Uhr hat das Warten ein Ende. Die Lösung: Die Maschine, die mittlerweile nach Pristina abgehoben ist, kommt zurück.

Um 19.30 Uhr sollen die Zurückgelassenen dann endlich abheben. Guido Miletic, Marketingleiter am Flughafen, verteilt an die Wartenden Verzehr-Gutscheine, entschuldigt sich für die Tafa Air-Panne. „Das war ein Buchungsfehler.“ Das System habe gesponnen. Leider. Und Frank Jakobs, seine Frau und seine Tochter? Immer noch sauer? „C’est la vie“, „so ist das Leben.“ „Hauptsache es geht heute noch nach Pristina.“ Doch die Hoffnung erfüllte sich nicht. Die Nacht verbrachten die Jakobs im Hotel. Heiligabend sollte es dann weitergehen. "Aber der Flieger ist ebenfalls ausgebucht", ist Frank Jakobs skeptisch.

Schlagworte:

Dortmund am Abend

Täglich um 18:30 Uhr berichten unsere Redakteure für Sie im Newsletter Über die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Lesen Sie jetzt