Klinikum Dortmund

Zu wenig Blutspenden in Dortmund – „möglicher Engpass in wenigen Wochen“

Nicht nur wegen Corona kommen in diesem Herbst weniger Dortmunder zur Blutspende. Das Dortmunder Klinikum warnt davor, dass es in wenigen Wochen zu einem Engpass kommen könnte.
In wenigen Wochen könnte es in Dortmund einen Mangel an Blutspenden geben. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

Wir „blicken dem Herbst mit gemischten Gefühlen entgegen“, erklärt Dr. Uwe Cassens, Direktor des Instituts für Transfusionsmedizin im Klinikum Dortmund.

Grund für die trüben Aussichten ist ein möglicher Mangel an Blutspenden. Traditionell sind mehr Menschen im Herbst erkältet oder tragen einen grippalen Infekt in sich, weswegen weniger Personen zur Blutspende kommen können. Andere potenzielle Spender sind über die Ferien verreist.

Erkälte Personen müssen vier Wochen warten

Auch in diesem Herbst wird die Situation zudem durch die Corona-Pandemie erschwert. Das Klinikum Dortmund warnt deswegen „vor einem möglichen Engpass in wenigen Wochen.“

Aber trotz der kritischen Situation bittet das Klinikum Personen, die aktuell Erkältungssymptome aufweisen, mindestens vier Wochen zu warten, bis sie zur Blutspende kommen. Andernfalls könnten Risiken für Spender und Empfänger entstehen, erklärt Dr. Cassens.

Gesunde Dortmunder zwischen 18 und 68 Jahren, die über 50 Kilo wiegen, können montags und freitags von 8 bis 15 Uhr und dienstags bis donnerstags von 8 bis 19 Uhr in die Alexanderstraße kommen, um Blut zu spenden.

Für jede Spende wird eine Aufwandsentschädigung gewährt – bei einer Vollblutspende sind es 20 Euro und bei einer Plasmaspende 25 Euro.