„Zur Selbstverteidigung“ – 19-Jähriger mit Messer und Handschellen aufgegriffen

Am Dortmunder Hauptbahnhof trafen Bundespolizisten auf einen Mann, der ein Messer und Handschellen dabei hatte. © Bundespolizei
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Wie die Bundespolizei in einer Pressemitteilung schreibt, haben Einsatzkräfte am Sonntagabend (22.5.) am Hauptbahnhof Dortmund einen 19-Jährigen kontrolliert, der gefährliche Gegenstände bei sich trug.

Gegen 23.45 Uhr hielten sie den jungen Mann auf ihrer Streife an. Nach Angaben der Bundespolizei haben die Polizisten ihn während der Kontrolle nach gefährlichen Gegenständen befragt. Der Mann habe zugegeben, dass er ein Küchenmesser sowie Stahlhandfesseln mit sich trägt.

Gegenstände nötig „zur Selbstverteidigung“

Der 19-Jährige habe dies damit begründet, dass er die beiden Gegenstände zur Selbstverteidigung benötige. Das Küchenmesser mit einer 14 Zentimeter langen Klinge und die Handschellen hätten die Beamten sichergestellt.

Ein Ermittlungsverfahren nach dem Waffengesetz sei ebenfalls eingeleitet worden, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Feststehende Messer mit einer Klingenlänge über 12 Zentimetern fallen nämlich unter das Führverbot.