Zwei Bomben in der Gartenstadt erfolgreich entschärft

Evakuierungen

Neue Fliegerbombenfunde in Dortmund: In der Gartenstadt sind am Montag zwei Fliegerbomben gefunden worden. Sie wurden am Abend erfolgreich entschärft, nachdem die Umgebung mit 300 Anwohnern evakuiert worden war .

DORTMUND

von Von Oliver Koch und Oliver Volmerich

, 18.11.2013 / Lesedauer: 3 min
Zwei Bomben in der Gartenstadt erfolgreich entschärft

In der Turnhalle des Phoenix-Gymnasiums werden Anwohner von den Johannitern versorgt.

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Um 20.54 Uhr meldeten die Kampfmittelexperten um Feuerwerker Rainer Woitschek: Die Bomben sind entschärft. Jetzt können nach und nach die Sperrungen in der westlichen Gartenstadt aufgehoben werden.

Mit der Evakuierung ging es gut voran, auch wenn nur sieben Anwohner das Angebot der Notunterkunft am Phoenix-Gymnasium nutzen. Seit 20 Uhr läuft die Entschärfung der beiden Bomben.

Die Stadt hat präzisiert, dass nur eine der beiden Bomben mit einem Säurezünder bestückt ist. Sie liegt unter einer Wiese. Die andere Bombe wurde unter einer Straße gefunden. Bei der Entschärfung muss möglicherweise der Luftraum gesperrt werden. Sollte das der Fall sein, wäre an eine Entschärfung ab 20.20 Uhr zu denken. Dann startet der letzte Flug des Tages nach London. 

In der Gartenstadt laufen jetzt die Evakuierungen an. 300 Personen müssen ihre Wohnungen verlassen. Sie können in der Turnhalle des Phoenix-Gymnasiums (Seekante) unterkommen. Von der Schwarze-Becker-Straße 27 fährt ein Pendelbus zu der Halle.  Die Entschärfung ist dringend, da die Fliegerbomben mit einem Säurezünder versehen sind. Als frühester Entschärfungszeitpunkt ist weiterhin von 20 Uhr die Rede. Je Ablauf der Evakuierung kann sich das nach aber verzögern.

Bei den Bomben handelt es sich um zwei 250-Kilogramm-Bomben. Sie wurden nach der Auswertung von Luftbildern entdeckt. Die Bomben liegen im Bereich der Gesamtschule Gartenstadt.

Um 17.30 Uhr wird es eine Einsatzbesprechung geben. Erst dann wird sich klären, ob die B1 gesperrt werden muss. Ab 18.15 Uhr werden betroffene Anwohner informiert. Mit einer Entschärfung ist nicht vor 20 Uhr zu rechnen. Die Stadt bestätigt die Zahl von rund 300 betroffenen Anwohnern.

Nach Angaben der Stadt wurden die Bomben in der Nähe der Gesamtschule Gartenstadt gefunden. Mitarbeiter des Ordnungsamts werden jetzt Anwohner informieren. Mindestens 300 müssen nach ersten Angaben ihre Wohnungen verlassen.

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