Zwei Unfälle, Notärztin angegriffen - 30-Jähriger festgenommen

Unter Drogeneinfluss

Was für eine Nacht: Ein 30-jähriger Autofahrer hielt in der Nacht zu Mittwoch die Dortmunder Polizei auf Trab. Seine Bilanz: zwei Unfälle, eine verletzte Notärztin und Widerstand gegen die Polizei. Der Mann stand offenbar unter Drogen. Jetzt ermittelt die Polizei.

DORTMUND

01.07.2015 / Lesedauer: 2 min

Die Nacht im Überblick:

Fall 1: Zunächst baute der 30-jährige Dortmunder am Dienstagabend einen Unfall an der Borussiastraße in Kley. Gegen 21.55 Uhr rammte der Mann das Auto einer 43-jährige Autofahrerin aus Bochum. Die Bochumerin kam nach links von der Fahrbahn ab und auf dem Mittelstreifen zum Stehen, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei.

Der Dortmunder stieg kurz aus seinem Auto aus, schaute sich den Unfallschaden an. Doch statt zu helfen, brauste er einfach davon. Bei dem Unfall wurde die Beifahrerin der Frau, eine 16-jährige Bochumerin, schwer verletzt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 2500 Euro. 

Fall 2: Kurz nach dem Unfall wurde der Dortmunder erneut auffällig: Zeugen beobachteten noch, wie der Alpha des Mannes auf die A40 in Fahrtrichtung Dortmund auffuhr. Dort machten nur kurze Zeit später Kollegen der Autobahnpolizei Bekanntschaft mit dem jungen Mann, heißt es in dem Polizeibericht. 

In Höhe der Anschlussstelle Dortmund-Barop verursachte der 30-Jährige den nächsten Unfall. Dort kollidierte er mit dem Wagen einer 48-jährigen Dortmunderin. Das Auto der Frau landete hinter der Leitplanke, das Auto des 30-Jährigen knallte in die Betonschutzwand. Dabei wurde der Mann leicht verletzt.

Fall 3: An der Unfallstelle sollte der Mann schließlich von einer Notärztin behandelt werden. Doch das schien dem Mann nicht zu gefallen. "Er randalierte im Rettungswagen und griff die 35-jährige Medizinerin an. Sie trug dabei leichte Verletzungen davon", steht dazu in der Pressemitteilung.

Polizisten nahmen den Mann vorläufig fest. Nach einer ersten Untersuchung im Krankenhaus wurde der 30-Jährige, der offenbar unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, zunächst dem Polizeigewahrsam zugeführt. Von dort musste er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen werden, heißt es abschließend.

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