Zweiter Phoenix-See in Dortmund? Beim Projekt „Mühlenbach-See“ soll alles anders werden

rniResilience

Dortmund soll einen neuen See bekommen. Inzwischen werden drei mögliche Varianten für die Gestaltung diskutiert. So könnten der Mühlenbach-See und seine Umgebung künftig aussehen.

Jungferntal-Rahm

, 17.12.2019, 17:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Arbeitsgruppe (AG) für Dortmunds möglichen neuen See hat drei Ideen für die Gestaltung der Fläche entwickelt. Sie alle würden die Natur deutlich mehr in ihrem aktuellen Zustand belassen, als Anwohner befürchten.

Sie fürchten, dass eine Art zweiter Phoenix-See aus dem Mühlenbachsee werden könnte, der auf einem Feld zwischen Jungferntal und Westerfilde entstehen soll.

Doch anders als der Phoenix-See steht beim Mühlenbachsee das Thema Klimaanpassung im Vordergrund. Dementsprechend sehen auch die Ideen für die Gestaltung aus.

Jetzt lesen

So könnte der Mühlenbach-See aussehen

Variante 1: die Variante „Natur pur“. Sie sieht eine naturbelassene Fläche mit Wegen und Bänken vor. Verschiedene Zugänge zum Wandern und Radfahren aus Richtung Westerfilde und Jungferntal seien hier geplant. Gastronomie soll es nicht geben.

Variante 2: die Variante „Libellen-Oase“. Sie sieht anstelle eines neuen Sees die Aufwertung des bereits vorhandenen Ententeichs vor. Auf dem Feld zwischen Jungferntal und Westerfilde könnte ein Feuchtbiotop als Libellen-Oase entstehen.

Variante 3: die Variante „See am schwarzen Weg“. Sie sieht eine naturbelassene Wasserfläche im südlichen Bereich des Feldes vor. Bebauung oder Gastronomie sind auch hier nicht geplant.

Alle drei Varianten seien umsetzbar, sagen die Verantwortlichen der Projekte iResilience und nordwärts. Welche es wird, könnte sich beim nächsten Treffen der AG im Frühjahr entscheiden.

Lesen Sie jetzt