Zwischenbilanz: Dortmunder Teams mit erfolgreicher Hinrunde

Handball

Halbzeit: Gleichzeitig mit dem ersten Spieltag im neuen Jahr endeten in den Handball-Ligen am vergangenen Wochenende die Hinserien. Aus Dortmunder Sicht fällt die Zwischenbilanz für die ranghöchsten Vertreter durchweg Positiv aus.

DORTMUND

von Von Peter Ludewig

, 19.01.2011, 08:37 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Klubs genügten ihren Zielvorgaben bis zum jetzigen Zeitpunkt, übertrafen sie in den meisten Fällen. Für ausreichend Planungssicherheit zur nächsten Saison ist gesorgt. Eine Analyse:BORUSSIA HÖCHSTEN  Verbandsliga 1 (17:7 Pkt./Rang drei): Der Aufsteiger wollte in der ungeliebten Nordstaffel von Beginn an nichts mit dem Abstieg zu tun bekommen. Diese Vorgabe von Trainer Carsten Hergert wurde in jeder Hinsicht dank einer senstionellen Startphase realisiert. In der Rückrunde soll die jetzige Position bestätigt werden. Die Weichen für die Zukunft sind gestellt. Trainer und Mannschaft bleiben im Kern zusammen. Aufhören wird Jan Gettys. Offen ist der Verbleib von Torwart Sascha Vennhaus. Als Neuzugang steht schon jetzt Rechtsaußen Matthias Wittland vom Nachbarn OSC fest.RN-Prognose: Rang drei bis fünf ---------------------------------------------------------------------OSC DORTMUND Verbandsliga 2 (17:9 Pkt./Rang drei): Frühzeitig Distanz schaffen zur Gefahrenzone lautete das Nahziel des neuen OSC-Trainers Thorsten Stoschek. Mit einer zuletzt beeidruckenden Serie von neun Spielen ohne Niederlage mit 15:3 Zählern setzte das aktuell abwehrstärkste Team der Liga eine Marke.

Auch beim OSC wird es personell zur nächsten Saison kaum Veränderungen geben. Für Wittland kehrt wahrscheinlich Marvin Rosian aus der Recklinghäuser Regionalliga-A-Jugend zurück. Der Verbleib von Julian Kaupen und Bernd Teupe hängt von deren beruflichem Weg ab.

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Den Klassenerhalt hatte sich der Aufsteiger mit seinem Trainergespann Kai Ruben und Jörn Uhrmeister auf die Fahnen geschrieben. Daran hat sich trotz des ausgeglichenen Punktekontos zum zweiten Saisonabschnitt für Ruben nichts geändert. Auch in Hombruch sind die entscheidenden Zukunftsfragen geklärt. Die beiden Trainer und das Gerüst der Mannschaft gehen gemeinsam in die nächste Saison. Punktuell soll vornehmlich der Rückraum mit jüngeren Spielern verstärkt werden. Auf dem Wunschzettel: Dorstfelds Michael Herrmann.

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Mit der neuen Trainerin Alice Vogler kehrte beim zweiten schwarzgelben Anzug endlich wieder Struktur und leistungsmäßige Konstanz ein. Bezüglich des möglichen Aufstiegs hält sich die frühere Bundesligaspielerin weiterhin konsequent bedeckt. Fakt ist: Die Meisterschaft führt nur über den BVB, der zukünftig mit der Rückkehr der lange verletzten Linkshänderin Carolin Stallmann noch stärker sein dürfte. Die personellen Planungen müssen mit den Entwicklungen um das Zweitligateam gesehen werden, sind momentan schwer einzustufe.

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Die Zielvorgaben der Dorstfelder waren im Vorfeld selbstbewusst formuliert: Oben mitspielen. Der eigenen Erwartungshaltung wurde das Team von Trainer Rüdiger Edeling zur Halbzeit mit der „Herbstmeisterschaft“ gerecht. Die Position in der Spitzengruppe soll nun bestätigt werden. Der Aufstieg ist indes nicht Pflicht beim ATV. Ungeachtet dessen, ist es noch nicht geklärt, ob der Coach nach drei Jahren weiter macht. Dagegen wird sich das Gesicht der Mannschaft zur nächsten Saison nicht wesentlich verändern.

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Eine Position im Mittelfeld und die Integration der zahlreichen nachrückenden Jugendlichen: Auf diese Formel brachte Aplerbecks neuer Trainer Hendrik Ernst seine Vorstellungen. Das erscheint oberflächlich gelungen. Allerdings trauert Ernst fünf leichtfertig verschenkten Punkten nach. Das Ziel für die Rückrunde: Platz drei. Sein weiteres Engagement hängt von ausstehenden personellen Entscheidungen ab, die bis Anfang Februar getroffen werden sollen.

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Die Südlichen mussten im Bemühen um den direkten Wiederaufstieg immer wieder personelle Rückschläge verarbeiten. Die Qualität ist vorhanden, an Konstanz mangelt es. Ob Trainer Martin Denso ein weiteres Jahr bleibt, ist offen.

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