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Der Kuss ist ein biochemisches Feuerwerk mit Anti-Aging-Effekt

Küssen macht glücklich, gesund und schön. In rund einer Woche ist Tag des Kusses. Wer den Infektionsschutz nicht ganz aus den Augen verliert, kann ihn genießen.
Ein inniger Kuss – und es zündet nicht nur ein Feuerwerk der Gefühle. Auch Glückshormone werden beim Küssen freigesetzt, die das Immunsystem stärken. © Foto: AOK/hfr.

Für viele Menschen im Kreis Unna war und ist Küssen in der Corona-Pandemie tabu. Hygiene, Abstand und Alltagseinschränkungen sorgten dafür, dass auch der allseits beliebte Begrüßungskuss unter Freunden, Bekannten und Verwandten wegfiel. Doch jetzt gehen die Infektionszahlen steil nach unten und die Freude auf ein Küsschen steigt. Passend zum internationalen Tag des Kusses am 6. Juli, auf den jetzt die AOK Nord-West hinweist.

Gerade ältere Menschen haben aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen viele Wochen auf den Besuch, eine herzliche Umarmung und einen liebevollen Kuss ihrer Angehörigen verzichten müssen. Doch aktuell lassen die zunehmende Anzahl von Schutzimpfungen und sinkende Inzidenzen auch im Kreis Unna die berechtigte Hoffnung auf mehr Nähe und Küsse aufkommen.

„Küssen ist nicht nur die schönste Nebensache der Welt, sondern eben auch gut für die Gesundheit“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Jörg Kock zum Internationalen Tag des Kusses. Forscher hätten herausgefunden, dass beim Küssen Glückshormone ausgeschüttet werden, die unserer Seele guttun. Küssen an sich mache Spaß und zudem auch noch schön. Menschen küssten laut AOK vor Corona ungefähr zwei bis drei Mal am Tag. Wer 70 Jahre alt wird, habe somit rund 76 Tage mit Küssen verbracht.

Wer viel küsst, lebt länger

Und Menschen, die viel küssen, sollen sogar länger leben. Küssen rege das Immunsystem an und der Körper werde mit den Wohl- und

Glückshormonen Dopamin und Endorphinen überflutet. Gleichzeitig steige auch

der Spiegel an sogenannten Katecholaminen, die eine euphorisierende Wirkung

haben.

Viele Großeltern im Kreis Unna haben in Pandemiezeiten lange auf den liebevollen Kuss für die Enkelkinder verzichten müssen. Doch die aktuelle Lage mit zunehmenden Schutzimpfungen und sinkenden Inzidenzen gibt Hoffnung auf mehr Nähe und Küsse. © Foto: AOK/hfr. © Foto: AOK/hfr.

Wenn sich die Lippen zweier Menschen zu einem innigen Liebeskuss vereinigen,

komme es im Gehirn zu einem biochemischen Feuerwerk und es würden nicht nur

Hormone ausgeschüttet, erklärt die AOK weiter. In der Regel würden beim Küssen auch harmlose Bakterien ausgetauscht, mit denen der Mundraum normalerweise besiedelt ist und die sogar das Immunsystem des Kuss-Partners jeweils stärken.

Allerdings könnten auf diese Weise auch Bakterien und Viren, die Erreger von Infektionskrankheiten sind, übertragen werden, wenn einer der Partner infiziert ist. „Forscher der Universitätsklinik Ulm haben dazu in einer Studie herausgefunden, dass die Übertragung des Coronavirus auch dann stattfinden kann, wenn der infizierte Partner keine Krankheitssymptome hat“, erklärt die Krankenkasse. Insofern sei auch bei sinkenden Inzidenzen weiterhin Vorsicht geboten, mit wem der Tag des Kusses gebührend begangen wird.

Erst den richtigen Partner wählen, dann küssen

Nach der Wahl des Kuss-Partners – am besten geimpft und getestet – steht dem kussbedingten Schönheitsprogramm nichts mehr im Wege: Denn: Wer gerne und viel knutscht, bekomme weniger Falten, weil beim Küssen über 30 Muskeln genutzt und trainiert werden. Das fördere die Durchblutung und überdies einen gesunden Teint.