Der Kreis Unna und die Fröndenberger Feuerwehr waren aufgrund der Informationen aus Wickede davon ausgegangen, dass das Stauwehr in Echthausen brechen und anschließend Flutwellen auf Fröndenberg, Holzwickede und Schwerte hätten zuströmen können.
Der Kreis Unna und die Fröndenberger Feuerwehr waren aufgrund der Informationen aus Wickede davon ausgegangen, dass das Stauwehr in Echthausen brechen und anschließend Flutwellen auf Fröndenberg, Holzwickede und Schwerte hätten zuströmen können. © Marcus Land
Hochwasser in Fröndenberg

„Stauwehr bricht“: Fehlerhafte Warnung bei Nina löst Kettenreaktion aus

Eine fehlerhafte Formulierung in der Warnmeldung der Nina-App löste am Donnerstag eine Alarmierungskette der Behörden aus. Ein Kreisbrandmeister räumt jetzt ein: „Das war nicht glücklich.“

Für Fröndenbergs Nachbargemeinde Wickede (Ruhr) war über die Nina-Warn-App vor einer „extremen Gefahr“ gewarnt worden: Flutwellen auf der Ruhr nach einem Bruch des Stauwehrs Echthausen seien möglich. Warum es zu der Kettenreaktion bis in den Kreis Unna kommen konnte, erklärt Thomas Wienecke.

Welle von bis zu 50 Zentimetern für Wickede befürchtet

Sommer: Mussten Gefahrenprognose ernst nehmen

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Geboren 1972 in Schwerte. Leidenschaftlicher Ruhrtaler. Mag die bodenständigen Westfalen. Jurist mit vielen Interessen. Seit mehr als 25 Jahren begeistert an lokalen Themen.
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