Ärger um Laubbeseitigung von Stadt und Telekom

Nachbarn beschweren sich

Der Herbst hat mit seinen bunten Laubfarben seine schöne Seite, mit den abgefallenen Blättern aber jedes Jahr aufs Neue auch seine Schattenseite. Gleich zwei Leser haben sich mit dem Problem des Laubabfalls an unsere Redaktion gewandt. Sie ärgern sich über ihre Nachbarn, die Stadtverwaltung und die Telekom.

LIPPRAMSDORF/FLAESHEIM

, 24.11.2016, 15:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der städtische Gehweg auf Höhe des ehemaligen Spielplatzes an der Straße Zum Dachsberg ist voll von Eichenlaub. Die Stadt will noch in dieser Woche das Laub beseitigen. Anwohner haben schon etliche Körbe voll Laub auf dem alten Spielplatz entsorgt.

Der städtische Gehweg auf Höhe des ehemaligen Spielplatzes an der Straße Zum Dachsberg ist voll von Eichenlaub. Die Stadt will noch in dieser Woche das Laub beseitigen. Anwohner haben schon etliche Körbe voll Laub auf dem alten Spielplatz entsorgt.

Detlef Bleker aus Lippramsdorf ist immer wieder verärgert über seinen Nachbarn, die Deutsche Telekom. Er schreibt, dass er von Gerd Becker (Baubetriebshof) gelesen habe, warum einiges in unserer Stadt nicht besser gepflegt werden könne, dass er dies gut nachvollziehen könne.

Allerdings verstehe er nicht, dass die Stadt dort, wo sie für bessere Umstände ohne jegliche Kosten sorgen könnte, es aber seit etlichen Jahren nicht tue. „Ich wohne seit 22 Jahren Am Thiershof in Lippramsdorf, unser Nachbar rechts von uns ist die Telekom. Seit vielen Jahren beklage ich mich immer wieder darüber, dass die Telekom ihren Anliegerpflichten nicht nachkommt, etwa Laub zu fegen. Im vergangenen Jahr war deshalb – auf meine erneute Beschwerde hin – die Spitze des Baubetriebshofes vor Ort und hat sich zu dritt die Situation angesehen und schließlich nichts Besseres zu sagen gewusst als „Wenn es dann wieder vorkommt, solle ich mich doch einfach melden.“ Wie oft noch, fragt sich Detlef Bleker. Einmalig würde von einem Gärtner Laub gefegt, und das wäre es dann wieder gewesen.

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Ähnlich äußert sich Mike Blockus in Flaesheim. Mit seiner Familie wohnt er an der Straße Zum Dachsberg, in Höhe des ehemaligen Spielplatzes. Dessen Fläche, im Besitz der Stadt, verbindet die Straßen Zum Dachsberg und Haardstraße. Die Straßen als Alleen, wie der ehemalige Spielplatz, sind mit großen alten Bäumen bewachsen. Am Dachsberg teils mit unter Naturschutz stehenden Eichen. Blockus: „Die Bäume sind wichtig für unsere Natur und spenden sonst schön Schatten.“ Nicht nachvollziehen kann Mike Blockus allerdings, dass die Stadt notwendige Pflegemaßnahmen nur bedingt erfülle. Morsche Äste seien trotz Hinweis nicht entfernt worden.

Dem widerspricht Stadtsprecher Georg Bockey nach Anfrage unserer Redaktion. „Die Baumpflege ist von Fremdfirmen und der Stadt regelmäßig und ordentlich durchgeführt worden. Die Blätter am Spielplatz werden noch diese Woche entfernt“, so Bockey. Im Fall Lippramsdorf würde wiederholt Kontakt zur Telekom gesucht.

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