Alexander-Lebenstein-Realschule erhält Gütesiegel

„Individuelle Förderung“

HALTERN Die Alexander-Lebenstein-Realschule hat das Gütesiegel „Individuelle Förderung“ erhalten. Am 24. November wird es in Essen feierlich verliehen.

von Von Silvia Wiethoff

, 12.11.2009, 17:24 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit Ludwig Voss aus dem siebten Jahrgang, der aktiv an der Zertifizierung beteiligt war, freuen sich Schulleiter Michael Weiand (r.) und Lehrer Thomas Sohn über das Gütesiegel »Individuelle Förderung«.

Mit Ludwig Voss aus dem siebten Jahrgang, der aktiv an der Zertifizierung beteiligt war, freuen sich Schulleiter Michael Weiand (r.) und Lehrer Thomas Sohn über das Gütesiegel »Individuelle Förderung«.

„Ihre Schule befindet sich auf dem Weg, den Bedürfnissen jeder einzelnen Schülerin und jedes einzelnen Schülers im Sinne eines individualisierenden, fehlerfreundlichen und ermutigenden Unterrichts gerecht zu werden“, werden die Halterner gelobt. Im Frühsommer hatte die Realschule eine umfangreiche Bewerbung auf die Reise geschickt und ihr Förderkonzept dokumentiert. Es reicht von Diagnose-Instrumenten wie Sprachkompetenz- oder Motorik-Tests bis zum Materialpool zur Förderung mit Wochenplänen und Bewertung durch Eltern sowie Schüler.

Vor allem mit dem systematischen Aufbau ihrer Unterstützungsmaßnahmen, die sowohl die individuelle Ausgangslage, den Lernstand als auch das Potenzial der Schüler von Klasse 5 bis 10 in den Blick nehmen, konnten die Halterner punkten. Dass zusätzlich die sozialen und interkulturellen Kompetenzen nicht vergessen werden, überzeugte die unabhängige Fachjury ebenso. Sie bohrte bei einem Besuch vor Ort nicht nur bei den Lehrern nach, sondern ließ sich das Förderkonzept auch von einem Schüler- und Elternvertreter bestätigen. Weil das Gütesiegel nicht in Massen vergeben wird, freut sich Michael Weiand mit seinem Kollegium besonders darüber, dass sich seine Schule mit der Auszeichnung schmücken darf.

Ein Grund zum Ausruhen sei das Erreichte natürlich nicht, machte er jedoch deutlich. Denn bei der Wiederholung in drei Jahren müsse die Realschule beweisen, dass sie am Konzept gefeilt hat und vorangekommen ist.

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