Alte Bodentanks auf Wasag-Gelände ausgegraben

Bodenproben

Auf dem ehemaligen Wasag-Gelände in Lehmbraken sind die Überreste einer Betriebstankstelle ausgegraben worden. Auf den Fund machte ein Leser unserer Redaktion aufmerksam. Es wurden Bodenproben entnommen, deren Ergebnis noch nicht vorliegt.

SYTHEN

, 08.12.2016, 06:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Alte Bodentanks auf Wasag-Gelände ausgegraben

Die ausgegrabenen Bodentanks auf dem Wasag-Gelände gehören zu einer ehemaligen Betriebstankstelle.

Auf Anfrage der Redaktion bestätigte Dr. Rolf Niepmann, Generalbevollmächtigter des Nachfolgeunternehmens „Sythengrund Wasagchemie Grundstücksverwertungsgesellschaft Haltern“, dass es sich bei den freigelegten Tanks um Reste einer Betriebstankstelle handelt.

„Es wurden Bodenproben genommen und diese werden auf die Tankstellen-typischen Parameter Mineralölkohlenwasserstoff und Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), die im Schutzanstrich enthalten sind und möglicherweise durch Kraftstoff gelöst werden können, untersucht“, führte Dr. Winfried Entenmann für die Ingenieurgesellschaft aus, die sich im Auftrag der Sythengrund um die Altlasten kümmert. Als Verdachtspunkt sei die Betriebstankstelle seit langem bekannt gewesen, die Erkundung sei aber wegen des geringen Gefährdungspotenzials zurückgestellt worden.

Altlastenproblem

Im Vordergrund habe die Entsorgung der Sprengstoffrückstände gestanden. Bekanntlich belasten diese das Grundwasser so sehr, dass in großen Teilen von Sythen ein Nutzungsverbot für Brunnenwasser verhängt wurde (wir berichteten). Weil in der Umgebung der Tanks ein leichter Geruch festgestellt wurde, wurden sie jetzt ausgegraben, um ein besseres Bild zu bekommen.

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