Auf der Lippedeich-Baustelle geht es nach einer Zwangspause weiter

Hochwasserschutz

Langanhaltende Regenfälle hatten den Boden an der Lippe so aufgeweicht, dass die Deichbau-Arbeiten ins Stocken gerieten. Die Sonne der letzten Tage hat geholfen: Es geht wieder weiter.

30.03.2020, 15:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Baufahrzeuge können wieder auf die Lippedeich-Baustelle.

Die Baufahrzeuge können wieder auf die Lippedeich-Baustelle. © Jürgen Wolter

Der Lippeverband baut auf rund 5,6 Kilometern Länge links und rechts der Lippe zwischen Lippramsdorfer Straße und Oelder Weg neue Deiche, um den Hochwasserschutz zu gewährleisten. Bis zum Jahr 2024 sollen sie fertig sein. Nach den heftigen Regenfällen in den vergangenen Wochen waren die Arbeiten ins Stocken geraten.

Das Foto (in Blickrichtung Feldmarkstraße und Burg Ostendorf) zeigt den Deichanschluss bei Auguste Victoria.

Das Foto (in Blickrichtung Feldmarkstraße und Burg Ostendorf) zeigt den Deichanschluss bei Auguste Victoria. © Lippeverband

Der Boden war so aufgeweicht, dass die Deichbaufirma mit ihren schweren Fahrzeugen nicht auf die Baustelle kamen. Erdarbeiten, so Anne-Kathrin Lappe (Pressesprecherin des Lippeverbandes), waren deshalb nicht möglich. „Für eine notwendige Verdichtung des Materials war der Boden einfach zu aufgeweicht“, erklärt sie. Inzwischen geht es auf der Baustelle weiter. Denn die Sonne hat den Boden wieder ausgetrocknet.

Lückenschluss und geschlossener Container

Der Deich ist im Bereich des alten Bergwerks Auguste Victoria noch geöffnet. Hier werden der alte und der neue Deich, der sich weiter im Hinderland befindet, zusammengeführt. Der Hochwasserschutz ist aber jederzeit gewährleistet, versichert Ann-Kathrin Lappe. Bis zum Lückenschluss fehlen noch etwa 10.000 Kubikmeter Material.

Der Container des Lippeverbandes am Oelder Weg (neben dem Bahnhofs-Café), in dem Bürger sich über den Fortschritt auf der Baustelle informieren können, bleibt wegen der Corona-Pandamie vorerst geschlossen.

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