B58 wird ab Montag in Haltern zum Nadelöhr

Baustelle

Keine guten Zeiten für Autofahrer in Haltern am See: Die Hullerner Straße (B58) wird auf Höhe der Steverbrücke am Walzenwehr für sechs Wochen zwischen Montag (22. Mai) und dem 30. Juni (Freitag) zum Nadelöhr. Der Verkehr in beide Richtungen wird dann durch eine Ampelanlage geregelt.

HALTERN

, 18.05.2017, 16:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
B58 wird ab Montag in Haltern zum Nadelöhr

An der Steverbrücke der Hullerner Straße (B58) soll von Montag (22. Mai) bis 30 Juni (Freitag) das Geländer saniert werden. Der Verkehr wird in dieser Zeit durch eine Baustellenampel geregelt, teilte die Stadt in einer Pressemitteilung mit.

Laut dem Landesbetrieb Straßen NRW muss das Geländer der Brücke auf beiden Seiten ausgetauscht werden. Außerdem werden die Abflüsse erneuert. Auf einer Länge von knapp über 200 Metern muss die Fahrbahn dafür auf 3,50 Meter eingeengt werden. Auf gleicher Länge wird wegen der Geländerentfernung auch der Fuß- und Radweg beidseitig gesperrt. Fußgänger und Radfahrer müssen deshalb, erklärt Holger Korf vom städtischen Ordnungsamt, beidseitig über eine Notfurt auf der Fahrbahn die Baustelle passieren.

Zusätzlich hat das Ordnungsamt angeordnet, dass in beide Fahrtrichtungen jeweils an den Baustellenenden nicht nur die Ampel den Verkehr regelt, sondern Fußgänger nach Knopfdruck auch die Fahrbahn in einem gelb markierten Bereich überqueren können. „Das ist besonders interessant für die Zeit des Stauseefestivals vom 23. bis 25. Juni“, sagt Holger Korf. Denn weil aufgrund der Baustelle das Parken entlang der B 58 in diesem Jahr verboten sein wird, müssen die Festivalgäste Parkplätze am Lippspieker oder an der Stauseekampfbahn nutzen. Der Fußweg wird dann aber sicherer, da sie die B 58 an den beiden neuen Fußgängerampeln überqueren können.

Die Geschwindigkeit ist im Baustellenbereich von Tempo 70 auf 30 reduziert. „Sollte es einmal zu einem Ausfall der Ampelanlage kommen“, so Holger Korf, „würden Schilder das regeln.“ Aus Richtung Haltern kommende Fahrzeuge haben dann Vorfahrt.

„Die jetzt anstehenden Arbeiten an der Brücke über die Stever gehören zu einem Gesamtpaket, dessen erster Teil bereits im vergangenen Jahr mit der Sanierung der Fahrbahndecke begonnen wurde“, erklärte Peter Beiske, Sprecher von Straßen NRW auf Anfrage. Auch eine Leitung der Stadtwerke zu den Windkraftanlagen in Sythen/Lavesum sei dort 2016 verlegt worden. Die Arbeiten in 2017 seien in der veranschlagten Gesamtsumme der Baumaßnahme von 370 000 Euro bereits enthalten. „Mehrkosten entstehen nicht“, so Beiske.

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