Basis soll Zukunft von St. Sixtus mitgestalten

Pastoralplan

Eine Kirche, die sich erneuern will, muss wissen, wer sie ist und wohin sie will. Seit einem Jahr stecken deshalb Haupt- und Ehrenamtliche der katholischen Kirche mitten in der Arbeit, einen Pastoralplan zu entwerfen. Wer über die Zukunft von St. Sixtus mitentscheiden will, sollte sich am Samstag (22. August) Zeit nehmen.

HALTERN

, 18.08.2015, 06:06 Uhr / Lesedauer: 1 min
Basis soll Zukunft von St. Sixtus mitgestalten

Dechant Martin Ahls, Ruth Gerdes und David Schütz werben für die Teilnahme an der Zukunftswerkstatt, um den Pastoralplan fortzuschreiben.

Denn dann geht es in die Werkstatt. Wer über die Zukunft von St. Sixtus mitentscheiden will, sollte sich eingeladen fühlen. Dechant Martin Ahls und der Pastoralplan-Ausschuss beschreiben den Samstag im Josefshaus als einen wichtigen Tag für die Entwicklung der Pfarrei.

Nachdem in einem ersten Schritt Fragen zu Veränderungen des Sozial- und Lebensraumes in den neun Gemeinden geklärt wurden, geht es nun darum, Leitlinien auszuarbeiten und zwei Schwerpunkte für die nächsten fünf Jahre zu formulieren.

Vertreter des Pfarreirates, des Kirchenvorstandes, der Gemeindeausschüsse, der katholischen Vereine und Verbände versammeln sich dazu von 9.30 bis 14 Uhr im Josefshaus, Richthof, zur „Zukunftswerkstatt St. Sixtus 2020“.

Ideen der Basis

„Wir sind an der Meinung und an Ideen der Basis sehr interessiert, deshalb freuen wir uns über jede weitere Anmeldung im Pastoralbüro oder über ein spontanes Kommen am Samstag“, sagt Dechant Martin Ahls. Christoph Speicher, Pastoralberatung Bistum Münster, moderiert die Veranstaltung.

„In der ersten Stunde stellen wir die Ergebnisse der ersten Phase des Pastoralplanes vor, danach entwickeln die Anwesenden ihre Visionen für die Sixtus-Pfarrei“, erklärt David Schütz vom Pastoralausschuss zum Ablauf. Vorsitzende Ruth Gerdes ergänzt: „Im Plenum fällt dann die Entscheidung für zwei zentrale Visionen, die uns in den nächsten fünf Jahren leiten sollen.“

Veränderung als Konstante

Der Pastoralplan aber bleibt eine ständige Aufgabe und wiederkehrende Herausforderung: Ist er abgearbeitet, beginnt der Prozess wieder von vorn. Martin Ahls betont, die Kirche stehe für Konstanz, müsse sich aber dennoch immer wieder verändern.

„Es sind gut angelegte vier Stunden in der Werkstatt. Wer nicht mitredet, muss sich nicht wundern, wenn nichts passiert oder etwas geschieht, was er nicht wollte.“

Bischof Dr. Felix Genn setzte den Pastoralplan mit dem Titel Sehen – Urteilen – Handeln am 1. März 2013 in Kraft. Dieser Plan ist ein Arbeitsmittel, um Gemeindeleben zu überdenken und verändertes Handeln zu leiten. Anmeldungen für die Zukunftswerkstatt bis Donnerstag (20. August), Tel. 9236-0.

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