Berta begleitet Kinder

Haltern "Die Arbeit mit den Kindern ist in der OGS-Ferienbetreuung entspannter, ruhiger und flexibler als im normalen OGS-Alltag." Darin sind sich Heike Bauermann und Mandy Wagner einig.

31.07.2007, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Gemeinsam mit acht weiteren AWO-Mitarbeiterinnen organisierten die beiden engagierten Frauen in den vergangenen drei Wochen der Ferien die Betreuung der OGS-Kinder. 35 Jungen und Mädchen aller Halterner Grundschulen nutzten das Angebot, das zentral an der Marienschule stattfand. Während der OGS-Alltag strukturiert ist, sei man in der Ferienbetreuung wesentlich flexibler, was die Programmgestaltung betreffe, so Wagner und Bauermann. Deshalb sei das Angebot auch umfangreicher. Unter dem Motto "Haltern - unsere Heimatstadt" bot das OGS-Team täglich von 8 bis 16 Uhr jede Menge Action.

Besuch bei der Polizei

So wurden in der ersten Woche unter anderem die Marienkirche besichtigt, eine Stadtführung unternommen oder die Flaesheimer Schleuse angeguckt. Anschließend standen Besuche bei Polizei, Feuerwehr, im Wasserwerk, bei den Stadtwerken und im Ketteler Hof auf dem Programm. Höhepunkt war ein Ausflug zum Lippramsdorfer Heimathaus, denn anschließend genossen die 22 Jungen und Mädchen sowie fünf Betreuerinnen im Hotel Teltrop ein "köstliches Mittagessen". Dort werden auch für den regulären OGS-Betrieb die Mahlzeiten gekocht. In der Abschlusswoche basteln die Schüler als "Wander-OGi" die Kuh Berta. Pate dafür stand die Bronze-Kuh an der Hullerner Straße, die die Kinder während einer Tour zu Halterns Kunstobjekten entdeckten. "Die Jungen und Mädchen durften sich selbst aussuchen, was für ein Kunstwerk sie basteln wollten. Sie entschieden sich für die Kuh", erzählt Heike Bauermann. Berta wird nun alle OGS-Ferienkinder in die jeweilige Schule begleiten. Denn in den Herbst-, Weihnachts- und Osterferien wi rd jeder Träger für sich allein das OGS-Programm gestalten.

In den ersten drei Wochen übernahmen Caritas und Förderverein der Martin-Luther-Schule die OGS-Ferienbetreuung mit sechs Betreuerinnen. Rund 80 Jungen und Mädchen waren angemeldet. Unter anderem stand auch ein Besuch der Halterner Zeitung an. big

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