Bestattungswald im Sythener Linnert denkbar

Graf bietet Begehung an

Die Diskussion über einen Bestattungswald in Haltern ist noch nicht zu Ende geführt. Die SPD hatte dazu vor zwei Jahren einen Antrag gestellt. „Wir wollen uns den Veränderungen in der Bestattungskultur nicht verschließen“, betonte Bürgermeister Bodo Klimpel im Ausschuss Bauen und Verkehr am Dienstag.

HALTERN

, 17.11.2016, 14:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bestattungswald im Sythener Linnert denkbar

Ein Bild aus einem Friedwald: Die Tafel mit den Namen der Bestatteten hängt an dem betreffenden Baum.

Wichtig sei in dem Zusammenhang nur, dass der städtische Gebührenhaushalt von dem Vorhaben nicht negativ tangiert werde. Auf den städtischen Friedhöfen wurden im vergangenen Jahr 132 verstorbene Bürger bestattet, in diesem Jahr waren es bislang 165 Personen.

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Der Ausschuss verständigte sich darauf, ein Angebot von Graf Carlo Westerholt anzunehmen. Dieser kann sich vorstellen, einen Teil des Sythener Linnerts, der in seinem Besitz ist, als Bestattungswald zu betreiben. Ausschuss-Vertreter werden den Grafen in Herten besuchen und sich mit ihm austauschen. Denn Graf Carlo Westerholt hat im ehemaligen Löwenpark auf einer Fläche von 33 Hektar 2015 die „Ruhestätte Natur“ eröffnet. Er lädt die Halterner zu einer Begehung ein. 

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