Brandgefährlicher Bahnübergang wird überprüft

Nach Beinaheunfall

Nach dem Beinaheunfall auf dem Bahnübergang am Stockwieser Damm in Sythen will die Stadt die Verkehrssituation prüfen.

HALTERN

, 20.06.2014, 14:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Brandgefährlicher Bahnübergang wird überprüft

Ein Augenzeuge berichtete der Redaktion, dass der Beinaheunfall am Bahnübergang Sythen am vergangenen Mittwoch auf den Leichtsinn des betroffenen Pkw-Fahrers zurückzuführen sei. Dieser habe versucht, noch über den Übergang zu huschen, obwohl sich die Schranke schon senkte. Ein solches Verhalten sei am Bahnhof Sythen häufiger zu beobachten.

Die Verwaltung erreichte bereits der Vorschlag einer Bürgerin, das Abbiegen für Verkehrsteilnehmer vom Stockwieser Damm in den Brookweg aus Richtung Sythen-Dorf kommend zu verbieten. Ein Kommentar mit einem ähnlichen Vorschlag wurde nach der Berichterstattung über den Gefahrenschwerpunkt an die Redaktion geschickt.

Viele Verkehrsteilnehmer blinkten nicht, wenn sie abbiegen wollen. Deshalb sollte das erste Stück des Brookweges zur Einbahnstraße deklariert werden. Diese Lösung biete sich auch für den Schalweg an, „wo die Fußgänger den Verkehr auch oft zum Stocken bringen und dann ebenfalls Autos auf dem Gleiskörper stehen“. Für Andreas Plogmaker ist „die Beinahekatastrophe hausgemacht“. 90 Prozent all derjenigen, die aus dem Dorf kommen und kurz hinter dem Bahnübergang nach links in den Brookweg fahren wollen, setzten entweder erst kurz vor oder beim Halten den Blinker.

Dahinter befindliche Fahrzeuge führen an und kämen unerwartet auf dem Bahnübergang zum Stehen. „Verursacher sind die Nicht- oder Spätblinker“, so Plogmaker. Konsequenz müsse für alle Verkehrsteilnehmer sein, erst dann auf den Bahnübergang und damit hinter die Schranken zu fahren, wenn diesen das vor einem befindliche Fahrzeuge tatsächlich sichtlich verlassen habe.In Sicherheit gebracht Am Mittwoch war es fast zu einer Katastrophe gekommen, weil ein nachfolgender PKW aufgrund des Rückstaus nicht mehr rechtzeitig die Gleise verlassen konnte und sich die Schranken senkten. Passanten drückten diese manuell so weit hoch, dass sich der Fahrer mit seinem Auto vor der herannahenden Regionalbahn in Sicherheit bringen konnte. Mit Inbetriebnahme des provisorischen Parkplatzes gegenüber der Einmündung Brookweg könnte sich die Verkehrsgefährdung noch zuspitzen.   

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