Christoph Metzelder hört als Sky-Experte auf: Das sind die Hintergründe

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Sechs Jahren hat Christoph Metzelder für den TV-Sender Sky vor der Kamera gestanden. Doch nun ist damit Schluss. Der 38-Jährige hat große Pläne für die Zukunft.

Haltern

, 08.06.2019, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Derzeit ist der Terminkalender von Christoph Metzelder, Vorsitzender des TuS Haltern und ehemaliger Nationalspieler, noch etwas voller als gewöhnlich. „Zeitmanagement - das wird die große Herausforderung“, sagt der 38-Jährige. Denn von montags bis mittwochs verbringt er seine Tage in Hennef und büffelt für den Fußball-Lehrer-Trainerschein.

„In den Modulen sind Handys nicht erlaubt“, erklärt er. Dementsprechend sei er nur morgens oder abends erreichbar. Und das für ungefähr elf Monate.

In den ersten Tagen ging es für ihn und seine Seminarkollegen vor allem um das Rollenverständnis als Trainer. In Zukunft stehen dann auch Praktika auf dem Programm.

„Da können wir Präferenzen äußern“

„Da können wir Präferenzen äußern“, erklärt er. Anschließend würden dann die Vereine vom Verband angefragt werden und die Teilnehmer des Lehrgangs zugeteilt. Die Wünsche der Teilnehmer konzentrieren sich dabei auf die Vereine der 1. und 2. Bundesliga, der 3. Liga, sowie Profivereinen aus dem Ausland. Auch Metzelder hat seine Wünsche eingereicht, will aber offiziell noch nichts verraten.

Ab der kommenden Saison wird er zudem nicht mehr als TV-Experte bei Sky tätig sein. „Der Vertrag ist nicht verlängert worden“, erklärt der ehemalige Nationalspieler. „Aber ich möchte auch nicht mehr als fester TV-Experte arbeiten.“ Sechs Jahre seien für ihn genug. Auch Rainer Calmund, der ehemalige Manager von Bayer 04 Leverkusen, arbeitet zukünftig nicht mehr für Sky.

„Ich habe in den letzten Wochen für mich entschieden, dass ich in den Profifußball zurückzukehren möchte“, erklärt Metzelder.

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