Darum musste die Kletterspinne abgebaut werden

Westuferpark

Ganze Generationen von Kindern hatten schon viel Spaß auf der Kletterspinne im Westuferpark. Doch nun ist sie weg. In einer Facebook-Gruppe gab es sofort wilde Gerüchte über den Verbleib des beliebten Spielgerätes. Wir klären auf.

HALTERN

, 11.05.2016, 15:31 Uhr / Lesedauer: 1 min

Im April hat die Stadt bei einer Überprüfung der Kletterspinne festgestellt, dass die Standpfosten stark verrostet waren. Auch die Seile waren stark durchgescheuert. An einigen Stellen kam schon der Stahldraht durch. Für die Kinder bestand dadurch die Gefahr, sich Verletzungen an den Händen zuzuziehen. "Leider war das Spielgerät so nicht mehr zu gebrauchen", sagte Stadtsprecher Georg Bockey auf Anfrage. Deshalb wurde entschieden, die Kletterspinne abzubauen.

Ob sie ersetzt wird, sei derzeit noch völlig offen, so Georg Bockey. Eine Neuanschaffung eines ähnlichen Spielgerätes würde 15.000 bis 20.000 Euro kosten.

Viele Erinnerungen

Viele Halterner bedauerten bei Facebook den Abbau und schwelgten in Erinnerungen: "Wichtigstes Spielgerät meiner Kindheit", "Wegen meiner Höhenangst habe ich es nie geschafft, bis ganz nach oben zu klettern", "Meine Mutter, die Kinder und ich machten immer ein Wettklettern darauf, wir sind traurig, dass es weg ist" oder "Es hat als Kind immer Spaß gemacht, darauf rum zu klettern, wäre schade drum, wenn nichts Neues dort hinkommt".

Die Kletterspinne war etwa 30 Jahre alt. Die Gelsenwasser AG hatte sie der Stadt Haltern zum Geschenk gemacht.

Lesen Sie jetzt