Das Ei der Berufsfindung

Zwölftklässler experimentierten

HALTERN Strohhalme, Klebestreifen, eine Schere und ein rohes Ei. Die Aufgabe: Das Hühnerprodukt soll einen Sturz aus zwei Metern Höhe überstehen. Egal wie. Dies ist nur eine Aufgabe auf dem Weg zur Berufsfindung.

von Von Irene Stock

, 02.12.2009, 17:18 Uhr / Lesedauer: 1 min
Warum bleibt das Ei in der Strohhalmkonstruktion ganz? Die sicherste Methode ist, das Ei mit vielen langen Strohhalmen zu bekleben. Fällt das Ei, wird der Weg zum Boden immer schneller. Die Bewegungsenergie nimmt zu. Trifft das Ei auf den Boden, wird es ruckartig abgebremst, wie bei einem Autounfall. Die Strohhalme können einen großen Teil der Energie aufnehmen, die beim Abbremsen frei werden. Gleichzeitig bieten die Strohhalme eine viel größere Auftrefffläche. Dadurch "verteilt" sich die Kraft und wirkt nicht nur auf einen Punkt.

Warum bleibt das Ei in der Strohhalmkonstruktion ganz? Die sicherste Methode ist, das Ei mit vielen langen Strohhalmen zu bekleben. Fällt das Ei, wird der Weg zum Boden immer schneller. Die Bewegungsenergie nimmt zu. Trifft das Ei auf den Boden, wird es ruckartig abgebremst, wie bei einem Autounfall. Die Strohhalme können einen großen Teil der Energie aufnehmen, die beim Abbremsen frei werden. Gleichzeitig bieten die Strohhalme eine viel größere Auftrefffläche. Dadurch "verteilt" sich die Kraft und wirkt nicht nur auf einen Punkt.

Lutz Thimm, Leiter des Institutes, erläuterte am Dienstagabend in der Aula Verfahren und Ziel der Analyse. Das Problem: 20 Prozent der Auszubildenden und 40 Prozent der Studierenden würden ihre Ausbildung bzw. Studium aktuell abbrechen. „Eine Konsequenz falscher Berufswahl“, so Thimm. Die Stadtsparkasse Haltern finanziert das Projekt mit rund 8000 Euro; die Mittel stammten aus der Sparkassenlotterie, so Jutta Kuhn, Mitglied des Sparkassenvorstandes. Für den einzelnen Schüler sinken dadurch die Teilnahmekosten deutlich: Sie zahlen 39 Euro für Einzelgespräch und Test. Im vergangenen Jahr wurde die Analyse zum ersten Mal angeboten, 65 Pennäler hatten daran teilgenommen.

Ihr Fazit am Dienstag: „Die Potenzanalyse hat meine Berufswahl bestätigt“, so die Abiturientin Angelina Berger. Das Ergebnis habe zwar ein völlig anderes Berufsziel ergeben, als er habe, es sei aber trotzdem interessant gewesen, brachte ihr Mitschüler Hendrik Johnsdorf die Zuhörer zum Schmunzeln.

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