Die Einsturzstelle ist weiträumig abgeriegelt und darf wegen der noch folgenden Untersuchungen nicht betreten werden. Die Trümmer, teilweise mit Glasfaserstaub benetzt, müssen als Sondermüll entsorgt werden. Den letzten Einsturz eines Windrades hatte es 2011 in Hessen gegeben.
Die Einsturzstelle ist weiträumig abgeriegelt und darf wegen der noch folgenden Untersuchungen nicht betreten werden. Die Trümmer, teilweise mit Glasfaserstaub benetzt, müssen als Sondermüll entsorgt werden. © Guido Bludau
Windpark AV 9

Das sagt der Windturbinenbauer Nordex zum Windrad-Einsturz in Haltern

Die Windturbine Nordex N149 gilt als sehr robust. Warum ein Windrad diesen Typs in der Hohen Mark eingestürzt ist, will das Unternehmen jetzt klären. Solch ein Unfall sei sehr, sehr selten.

Der Einsturz des 1200 Tonnen schweren Windrades in Haltern-Lippramsdorf ist auch in Hamburg Thema. Denn dort befindet sich der Firmensitz von Nordex SE. Jenem Unternehmen, das sich auf die Fertigung, Errichtung und Wartung von Windkraftanlagen spezialisiert hat und das die beiden Windräder vom Typ N149 für den Windpark AV 9 lieferte. Die beiden Zwillinge stehen nahe des früheren Wetterschachtes AV 9 gut 450 Meter auseinander. Auf Nachfrage äußerte sich Nordex zum Unfall mit Millionenschaden.

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