Das Team der Seniorennachmittage im Halterner Josefshaus hört auf

rnSenioren St. Sixtus

Mehr als 20 Jahre war der monatliche Seniorennachmittag im Josefshaus ein beliebter Treffpunkt. Jetzt hört das Organisations-Team auf - nicht nur wegen Corona.

Haltern

, 13.09.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Einmal im Monat, jeweils am letzten Donnerstag, trafen sich Senioren aus der Pfarrei St Sixtus und den beiden Altenwohnhäusern St Sixtus und St. Anna zum großen Seniorennachmittag im Josefshaus. Das ist jetzt leider vorbei. Das

Leitungsteam hört auf.

„Nicht selten kamen bis zu 70 Personen“ sagt Agnes Löbbert, zusammen mit Klärchen Efsing Sprecherin des siebenköpfigen Leitungsteams, dem außerdem noch Elisabeth Schopphaus, Angela Lingemann, Angelika Hörsting, Renate Grimmberg und Brigitte Marwitz angehören. „Der Seniorennachmittag war

immer sehr beliebt.“

Der Seniorennachmittag bestand seit 1998

Entstanden ist er 1998 aus den früheren Herbstfesten in der Pfarrei. „Seniorensprecherin Ursula Braun und Mechthild Holtrichter von der KFD waren der Meinung, dass es mehr Angebote für Senioren geben müsse und gründeten deshalb den Seniorennachmittag“, sagt Agnes Löbbert.

Zu den regelmäßigen Gästen zählten auch Bewohner der Altenheime St. Sixtus und St. Anna, die jeweils zu den Nachmittagen gefahren wurden. Zunächst traf

man sich zum gemeinsamen Kaffeetrinken. „Den Kuchen haben wir immer selbst gebacken“, berichtet Klärchen Efsing. „Einmal im Jahr wurden die Geburtstage des Jahres gefeiert, dann gab es sogar Torten.“

Die Nachmittage standen immer unter einem bestimmten Thema, mal wurde es musikalisch, dann berichteten Referenten aus den unterschiedlichsten Bereichen, es gab Nachmittage mit Sitzgymnastik oder das Team trug kleine Sketche und Szenen vor. „Regelmäßiger Gast war auch immer Pastor Werner Schröder“, sagt Klärchen Efsing.

Es findet sich kein Nachwuchs mehr

Er wird auch die Seniorenmesse zu Kreuzerhöhung am 15. September um 16 Uhr in der Sixtuskirche mit den Senioren feiern. Anschließend wird sich das Team von den Gästen verabschieden.

„Schon seit März haben die Seniorennachmittage nicht mehr stattgefunden, weil wir die Personenzahl wegen des Coronavirus auch im großen Saal des Josefshauses nicht unterbringen konnten“, sagt Agnes Löbbert. „Das wäre auch jetzt noch nicht möglich.“

Es gibt aber noch einen zweiten Grund, warum das Team sich entschlossen hat, aufzuhören: „Wir finden einfach keinen Nachwuchs mehr, obwohl wir schon seit zwei Jahren auf der Suche sind,“ sagt Agnes Löbbert. „Es ist nicht wenig Arbeit und ich selbst bin schon seit 20 Jahren dabei, die anderen auch alle mindestens seit zehn Jahren. Viele können die Zeit einfach nicht mehr aufbringen.“

Der normale Seniorentreff montags, dienstags, mittwochs und donnerstags im Josefshaus ist von dieser Entscheidung allerdings nicht betroffen. „Er findet weiterhin normal statt“, sagt Agnes Löbbert.

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