Das Testen in Unternehmen kommt zu spät

Meinung

Die Halterner Firmen sind zwiegespalten, was die Angebotspflicht für Coronatests für ihre Mitarbeiter betrifft. Unser Autor findet, dass jeder in der aktuellen Zeit etwas beitragen sollte.

Haltern

, 19.04.2021, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Firmen haben demnächst die Pflicht, ihren Mitarbeitern Coronatests anzubieten.

Firmen haben demnächst die Pflicht, ihren Mitarbeitern Coronatests anzubieten. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

Elkaderm-Chef Günter Irmen sieht die geplante Angebotspflicht für Coronatests für Unternehmen problematisch. Es gebe noch zu viele ungeklärte Punkte. Auf die Unternehmen kämen in diesen kritischen Zeiten ungeplante Kosten zu und er frage sich, ob nicht schon genug Teststellen zur Verfügung stehen würden.

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Ich kann seine Bedenken verstehen. Aber: Es dient der Sache. „Testen, testen, testen“ muss das Motto für die kommende Zeit sein. Und das muss an sämtlichen Orten möglich sein. Auch am Arbeitsplatz. Für mich kommt die Angebotspflicht, die nun Arbeitgeber gegenüber ihren Beschäftigten haben, zu spät.

Alle sollten gerade etwas beitragen

Seit Monaten werden Mitarbeiter in Schulen und Kitas regelmäßig getestet. Und auch in die Läden des Einzelhandels kommen wir seit Wochen nur mit einem negativen Test. Nun folgt endlich auch die Möglichkeit, am Arbeitsplatz zu testen. Wir müssen alles tun, um in diesen Zeiten eine möglichst hohe Gewissheit zu haben, gesund zu sein. Und zu diesem Schritt sollten alle, die können, etwas beitragen - auch Firmen.

Auch wenn es für Unternehmen einen zusätzlichen Aufwand bedeutet: Am Ende haben alle etwas davon. Die Firmenchefs können sich sicher sein, dass ihre Mitarbeiter am Arbeitsplatz niemanden anstecken. Und die Belegschaft hat ein frisches Testergebnis.

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