Debatte über Rechtsextremismus geht weiter

Arbeitsgemeinschaft Jugendarbeit

HALTERN Die Debatte über rechte Gewalt in Haltern hat nun auch die Jugendarbeit erreicht. Das jüngste Treffen der „AG 78“, einem Zusammenschluss mehrerer Träger, wurde von der Frage nach Maßnahmen gegen (rechte) Gewalt dominiert. Unter anderem soll die Aktion "Bunte Hand" ein Zeichen setzten - gegen Rechtsextremismus.

von Von Felix Guth

, 12.05.2009, 16:57 Uhr / Lesedauer: 1 min

Am Ende der Sitzung stand „eine Menge guter Ideen“, wie Ruth Gerdes, Vorsitzende der „AG 78“, anmerkte. So will die Gruppe beim Heimatfest (5./6. September) mit der Aktion „Bunte Hand“ ein Zeichen setzen. Dies ist an ein Projekt aus Recklinghausen angelehnt. Besucher des Stadtfestes können sich eine Hand färben lassen. Damit soll erlebbar gemacht werden, wie es sich anfühlt, „anders“ zu sein. Weiter möchte die Arbeitsgemeinschaft die Idee der „Notinseln“ auch in Haltern anwenden. Verschiedene Städte im Umkreis kennzeichnen mit dem „Notinsel“-Symbol Orte, an denen Opfer von Gewalt Zuflucht suchen können. Dies können Geschäfte, Banken oder Behörden sein. Die Reichweite der Aktion sei allerdings nicht auf rechte Gewalt beschränkt. „Es geht eher um ein Gefühl subjektiver Sicherheit“, sagte Pfarrer Ingo Janzen. Ein entsprechendes Logo soll in einem Wettbewerb von Jugendlichen gestaltet werden.

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