Der Winter sorgt für haarige Ausreißer

Gewinner und Verlierer

Wer muss unter dem Winter leiden, wer profitiert: Hier eine Liste ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

HALTERN

von Von Berthold Fehmer und Stephen Kraut

, 22.12.2010, 17:51 Uhr / Lesedauer: 2 min
Friseurin Andrea Mack ärgert sich darüber, dass ihre Kundschaft, vor allem ältere Damen, ab 11 Uhr trotz schlecht geräumter Straßen nicht mit dem Taxi vorgefahren werden dürfen.

Friseurin Andrea Mack ärgert sich darüber, dass ihre Kundschaft, vor allem ältere Damen, ab 11 Uhr trotz schlecht geräumter Straßen nicht mit dem Taxi vorgefahren werden dürfen.

  • Geschäfte: Angst um ihr Weihnachtsgeschäft hat Andrea Mack vom Haarstudio Mack. Für ihre Kundschaft, vor allem ältere Damen, sei der Weg zum Geschäft an der Muttergottesstiege beschwerlich – auch weil die Straße nur zum Teil geräumt ist. Mit dem Taxi vorfahren können die Damen nicht, da der Weg von 11 bis 19 Uhr für jeglichen Fahrzeugverkehr gesperrt ist. Mitarbeiterinnen eskortieren die Kundinnen derzeit zum Parkplatz: „Zwei sind dabei heute Morgen böse gestürzt.“ Laut Stadtsprecher Georg Bockey gibt es allerdings keine Alternative: „Was wir dort nicht brauchen, sind zusätzlich noch rutschende Autos.“ Die Kunden könnten in der Tiefgarage parken.
  •  Kinder: Für sie bedeutete der Schnee die perfekte Gelegenheit, den Schlitten rauszuholen. Die Schüler der weiterführenden Schulen hatten an einem Tag früher Schluss.
  • Bahn: Lediglich am Montag und Dienstag sei es zu massiven Behinderungen gekommen, so Bahnmitarbeiter Christian Wittek. „Besonders am Montag hatten viele Züge reichlich Verspätung und einige sind ganz ausgefallen“, erinnert er sich. Für die Bahnkunden sei der Winter in Haltern bisher aber verhältnismäßig glimpflich abgelaufen.
  • Fahrschulen: „Ich fahre mit meinen Schülern auch bei diesem Wetter“, sagt Wilfried Heitermann von der Fahrschule „Fo(u)r Wheels“. „Es macht durchaus Sinn, mal bei glatten Straßen gefahren zu sein.“ Ähnlich sieht es Jürgen Helmer von der Fahrschule Helmer: „Einige Fahrschüler möchten zwar auf keinen Fall bei so einem Wetter fahren – das respektieren wir auch. Aber die meisten sind mit uns einer Meinung, dass Fahren bei den momentanen Straßenverhältnissen ein super Training ist.“ Markus Fleckner (Fahrschule Fleckner): „Wir hatten am Dienstag sogar eine Prüfung mit Anhänger.“ Lediglich Fahrstunden für Zweiräder finden aktuell nicht statt. „Das wäre unverantwortlich“, sind sich die Fahrlehrer einig.
  •  Taxi-Unternehmen: Hier ist man geteilter Meinung: „Bis Dienstag war es eine Katastrophe“, sagt Petra Lawniczek von Taxi Ramczykowski. „Besonders Samstagnacht waren wir kurz davor, unseren Betrieb einzustellen.“ Die Nachfrage sei zwar groß, aber der könne man kaum nachkommen. „Immerhin ist bei unseren Fahrern bisher alles gut gegangen. Es gab keine Unfälle.“ positiver bewertet Andreas Pieper (Taxi Pieper) das Wetter. „Es ist auffällig viel zu tun, das habe ich so noch nicht erlebt.“ Wartezeiten seien kaum zu vermeiden. Die Arbeit sei anstrengender als sonst, „aber die positive Auftragslage überwiegt.“ Sein Wunsch für das Wetter der nächsten Zeit: „Von mir aus kann es bis März Winter bleiben.“
  •  Tankstellen: Bei der Total-Tankstelle rollt der Nachschub, sagt Donald Schmidt. Beim Sprit gebe es keine Engpässe. Winter-Artikel wie Frostschutz oder Eiskratzer würden vermehrt gekauft, seien aber auch noch reichlich vorhanden. 

  •  Kinder: Für sie bedeutete der Schnee die perfekte Gelegenheit, den Schlitten rauszuholen. Die Schüler der weiterführenden Schulen hatten an einem Tag früher Schluss.
  • Bahn: Lediglich am Montag und Dienstag sei es zu massiven Behinderungen gekommen, so Bahnmitarbeiter Christian Wittek. „Besonders am Montag hatten viele Züge reichlich Verspätung und einige sind ganz ausgefallen“, erinnert er sich. Für die Bahnkunden sei der Winter in Haltern bisher aber verhältnismäßig glimpflich abgelaufen.
  • Fahrschulen: „Ich fahre mit meinen Schülern auch bei diesem Wetter“, sagt Wilfried Heitermann von der Fahrschule „Fo(u)r Wheels“. „Es macht durchaus Sinn, mal bei glatten Straßen gefahren zu sein.“ Ähnlich sieht es Jürgen Helmer von der Fahrschule Helmer: „Einige Fahrschüler möchten zwar auf keinen Fall bei so einem Wetter fahren – das respektieren wir auch. Aber die meisten sind mit uns einer Meinung, dass Fahren bei den momentanen Straßenverhältnissen ein super Training ist.“ Markus Fleckner (Fahrschule Fleckner): „Wir hatten am Dienstag sogar eine Prüfung mit Anhänger.“ Lediglich Fahrstunden für Zweiräder finden aktuell nicht statt. „Das wäre unverantwortlich“, sind sich die Fahrlehrer einig.
  •  Taxi-Unternehmen: Hier ist man geteilter Meinung: „Bis Dienstag war es eine Katastrophe“, sagt Petra Lawniczek von Taxi Ramczykowski. „Besonders Samstagnacht waren wir kurz davor, unseren Betrieb einzustellen.“ Die Nachfrage sei zwar groß, aber der könne man kaum nachkommen. „Immerhin ist bei unseren Fahrern bisher alles gut gegangen. Es gab keine Unfälle.“ positiver bewertet Andreas Pieper (Taxi Pieper) das Wetter. „Es ist auffällig viel zu tun, das habe ich so noch nicht erlebt.“ Wartezeiten seien kaum zu vermeiden. Die Arbeit sei anstrengender als sonst, „aber die positive Auftragslage überwiegt.“ Sein Wunsch für das Wetter der nächsten Zeit: „Von mir aus kann es bis März Winter bleiben.“
  •  Tankstellen: Bei der Total-Tankstelle rollt der Nachschub, sagt Donald Schmidt. Beim Sprit gebe es keine Engpässe. Winter-Artikel wie Frostschutz oder Eiskratzer würden vermehrt gekauft, seien aber auch noch reichlich vorhanden. 
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