Die besten Fotos des Empfangs der Sythener Schützen

Volles Haus im Schloss Sythen

Gut besucht war der Neujahrsempfang der Sythener Schützen am Wochenende. Nachdenkliches und Amüsantes bot den Gästen viel Gesprächsstoff im Schloss.

Haltern

, 08.01.2017, 15:09 Uhr / Lesedauer: 2 min

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So stimmungsvoll war der Neujahrsempfang der Sythener Schützen

Gute Stimmung herrschte beim Neujahrsempfang der Schützen Sythen. Bürgermeister Bodo Klimpel war mit von der Partie und begrüßte mit zahlreichen Gästen das neue Jahr 2017.
08.01.2017
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Als strahlendes Königspaar präsentierten sich einmal mehr Clemens Schemmer und Silvia Honert. Hier im Beisein von Bürgermeister Bodo Klimpel, Vorsitzender Peter Booken und dem Prinzenpaar Birgit Schemmer und Matthias Honert.© Foto: Elisabeth Schrief
Schützenvereins-Vorsitzender Peter Booken und König Clemens Schemmer gratulierten dem ehemaligen König Peter Höltken zur Ehrenmitgliedschaft.© Foto: Elisabeth Schrief
Auch die Sternsinger statteten den Schützen im Schloss einen Besuch ab. Sie sangen ihr Lied und baten anschließend um Spenden.© Foto: Elisabeth Schrief
Für die Sternsinger gab es eine kleine süße Belohnung im Schloss.© Foto: Elisabeth Schrief
Gehen ins zweite Jahr ihrer Regentschaft: die Majestäten Clemens Schemmer und Silvia Honert mit Bürgermeister Bodo Klimpel, Vorsitzender Peter Booken und dem Prinzenpaar Birgit Schemmer und Matthias Honert.© Foto: Elisabeth Schrief
Der Neujahrsempfang war für die Sythener Schützen ein schöner Auftakt, gute Gemeinschaft zu pflegen.© Foto: Elisabeth Schrief
König und Oberst Clemens Schemmer dankte in seiner Rede für die vielfältige Unterstützung nach dem Königsschuss im vergangenen Jahr.© Foto: Elisabeth Schrief
Kiepenkerl Paul Schrör beantragte, die Frauen des Vorstandes auszeichnen: Weil sie immer die Neujahrshörnchen für den Empfang backen, sollen sie einen Orden und den Titel "Ladies of the horns" bekommen.© Foto: Elisabeth Schrief
Fast eine Stunde hörten die Schützen und Gäste aus kirchlichen und weltlichen Vereinen beim Neujahrsempfang Reden: Mal nachdenklich, mal heiter.© Foto: Elisabeth Schrief
Vorsitzender Peter Booken und König Clemens Schemmer zeichneten den Schützenkönig von 2010, Peter Höltken, mit der Ehrenmitglied aus.© Foto: Elisabeth Schrief
Mit Kiepenkerl Paul Schrör kamen zahlreiche Gäste ins Schloss und demonstrierten beim Neujahrsempfang die starke Dorfgemeinschaft Sythen.© Foto: Elisabeth Schrief
Das Sagittarius-Quartett unter Leitung von Sabine Höhne untermalte den Empfang schwungvoll unter anderem mit der Titelmusik aus "Fluch der Karibik" oder Wolfgang Schröders "Eine kleine Lachmusik".© Foto: Elisabeth Schrief
Die Sternsinger sammelten bei den Offizieren Spenden und konnten am Ende ihr tolles Ergebnis von über 6000 Euro noch weiter nach oben korrigieren.© Foto: Elisabeth Schrief
Vorsitzender Peter Booken gratulierte Rüdiger Wolf von Elbwart zur Verleihung des Bürgerpreises Ehrenamt.© Foto: Elisabeth Schrief
Die Gäste des Neujahrsempfangs spendeten Applaus für gute Musik und gute Worte.© Foto: Elisabeth Schrief
Eine verdiente Belohnung für den Einsatz: Die Sternsinger freuten sich sehr.© Foto: Elisabeth Schrief
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 „Wir haben ein strahlendes Königspaar, einen Maibaum fast so hoch wie die Windräder, Sythen wächst und das Ehrenamt ist stark“, Peter Booken, Vorsitzender des Schützenvereins, zählte viele Vorzüge seines behüteten Dorfes auf. Aber er vergaß auch nicht den Terror und die sinnlose Gewalt in der Welt. Ihm stockten die Worte, als er um ein Gedenken für die Anschlagsopfer in Berlin bat.

Stoff zum Nachdenken

Nachdenkliches und Amüsantes vereinte sich auf dem Neujahrsempfang im Sythener Schloss, zu dem der Schützenverein zahlreiche Gäste aus dem öffentlichen Leben begrüßte. Um Verantwortung für die Vereinsanliegen, für die Gemeinschaft, aber auch Verantwortung für die Welt bat Peter Booken: „“Wir leben in Frieden und Freiheit. Das ist nicht selbstverständlich. Wir müssen unsere Werte wertschätzen und verteidigen“, sagte er in seiner Rede. Auch König Clemens Schemmer sprach von „Irritationen auf der ganzen Welt“. Komplexe Probleme könnten nur in der Gemeinschaft gelöst werden. Wie das im Kleinen funktioniere, zeige das Dorf Sythen. So soll es, so sein Wunsch, bleiben: „Habt Mut, Verantwortung zu übernehmen, damit unser schönes Dorf weiterhin so vorankommt.“ Peter Booken verneigte sich unter anderem vor den Ehrenamtlichen. Beispielhaft nannte er die Sythener Wolf Rüdiger von Elbwart und Beate Mertmann, die im Dezember den Bürgerpreis Ehrenamt der Stadt erhielten. „Ehrenamt für die Gemeinschaft muss und wird es weiterhin geben“, sagte Booken.

Frauen leisten viel Arbeit

Der Schützenverein macht es vor. Auch abseits des Rampenlichtes. Kiepenkerl Paul Schrör nannte exemplarisch die Frauen des Vorstandes, die „mit Herz und Verstand“ viel Arbeit im Hintergrund leisten. Unter anderem backen sie seit Jahren die Neujahrshörnchen für den Empfang. „Sie haben eine Medaille verdient“, wandte sich der Kiepenkerl an Peter Booken und schlug vor: „Nennen wir sie Ladies of the horns“. Amüsante Spitzen ließ der Kiepenkerl auf Plattdeutsch los und verkündete mit ihnen schöne neue Zeiten. Inspiriert zu dieser Prognose hat ihn die Werbung für den Ausbau des Glasfasernetzes unter dem Motto „Bereit für die Zukunft“. „Künftig geht alles schneller, der Gottesdienst dauert nur noch 42 Minuten und das Vogelschießen 20 Minuten.“ Die Sythener seien dazu bereit, seid es am Edeka-Markt umsonst Würstchen gegeben habe. „Die Nachfrage nach Fortschritt wuchs sprunghaft von 30 auf über 60 Prozent“, schmunzelte er. Er berichtete auch vom Rotlicht über Uphusen, womit er auf die neuen Windräder anspielte. Sein Lob galt dem Königspaar. Die Majestät sei ein richtig stattlicher Kerl: „Als Oberst ist er gut, als König noch besser.“ Und die Königin? „Ganz wat Feines. Sie ist eine Königin des Lächelns.“

Prosperierender Ortsteil

Bürgermeister Bodo Klimpel sprach von einem prosperierenden Sythen: „Kitas und Schule sind brechend voll“. Bezüglich der künftigen Nutzung von Schloss möglicherweise als Firmensitz sagte er: „Wir passen auf, dass es Veränderungen nur im Sinne der Sythener geben wird.“

Bernd Ostrowski überbrachte als Sprecher der Sythener Vereine einen Neujahrsgruß – als zugezogener Rheinländer auf Kölsch. Ostrowski kündigte die offizielle Einweihung des neuen Maibaums auf dem Dorfplatz für den 30. April an. Peter Booken konnte sich einen Einwurf nicht verkneifen: „Er kann mit ein bisschen Farbe noch eine echte Sythener Attraktion werden.“ 

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