Diebe stehlen Lippramsdorfs neuen Vogel „AKaNiMu von Hulapalauda“

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Der amtierende Schützenkönig Sebastian Räwer zeigte sich nach der Vogeltaufe noch zuversichtlich, dass seine Wachen einen Diebstahl in diesem Jahr verhindern würden. Aber es kam anders.

Lippramsdorf

, 19.05.2019, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es war eine schöne Zeit“, sagte Lippramsdorfs amtierender Schützenkönig Sebastian Räwer im Anschluss an die Taufe des neuen Vogels für das kommende Schützenfest. Vier Wochen ist er noch König, dann wird ein neuer ermittelt. „Ich kann nur jedem empfehlen, das einmal im Leben gemacht zu haben“, so der König. Auch seine Königin Melanie Güther blickte zufrieden auf die vergangenen zwei Jahre zurück und bedankte sich bei allen, „die uns so tatkräftig unterstützt haben“.

König Sebastian Räwer präsentierte am Samstagabend auf dem Hof Schild den neuen Vogel und seinen bis dahin noch geheimen Namen. Der Vogel, der traditionell von Clemens Drees gebaut und am Donnerstag abgeholt wurde, erhielt eine Sektdusche und wurde so auf den Namen „AKaNiMu von Hulapalauda“ getauft. „Dazu gibt es eine Geschichte“, erklärte Sebastian Räwer.

Die Geschichte des Vogelnamens

Das erste Wort bezieht sich auf das Motto „Alles kann, nichts muss“ des amtierenden Throns. Den zweiten Teil des Namens verdankt der Vogel einem Ausmarsch und der anschließenden Feier im vergangenen Jahr. Damals, so der Schützenkönig, seien die Party-Hits „Hulapalu“ und „Mama Laudaaa“ besonders beliebt gewesen. „So ist der Name dann beim Aufräumen entstanden“, erinnerte er sich.

In den vergangenen Jahren fand die Vogeltaufe immer im kleinen Kreis statt. Für die diesjährige Taufe hatte sich der Schützenverein aber entschieden, die Veranstaltung öffentlicher zu machen. Doch bevor das Königspaar den Vogel taufen konnte, stand erst noch die Vorparade an. Dabei wurden Befehle sowie das Marschieren geprobt - „und generell das Auftreten“, erklärte Sebastian Räwer, der zufrieden mit der Probe für das kommende Schützenfest war.

Der König zeigte sich auch zuversichtlich, was das Bewachen des Vogels anging. „Wir haben eine so gute Wache, dass er nicht geklaut wird“, sagte er. Doch offensichtlich reichten auch die besten Wachen nicht, denn der Vogel wurde in der Nacht wieder mal entwendet. Daher muss sich der Schützenverein nun mit den Entführern in Verbindung setzen und um die Freilassung von „AKaNiMu von Hulapalauda“ verhandeln.

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