DLRG-Hunde haben gute Spürnasen

Ausbildung beendet

Die Rettungshunde der DLRG Haltern bewiesen gute Spürnasen und konnten ihre Ausbildungsprüfung in drei Sparten - Fläche, Wasserortung, Mantrailing und Trümmer - erfolgreich abschließen. Die Vierbeine spüren vermisste Menschen zu Lande und im Wasser auf.

HALTERN

27.09.2011, 08:59 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Flächensuche ist sehr effektiv zur Vermisstensuche in Waldbereichen oder unübersichtlichen Gebieten und in der Dunkelheit. Die Hunde sind dazu ausgebildet, sich frei suchend den Wind zu Nutze zu machen und so relativ schnell jede menschliche Witterung in ihrem Suchgebiet auszuarbeiten und die Person beispielsweise durch anhaltendes Bellen oder Bringseln anzuzeigen. Seit drei Wochen besitzt die Rettungshundestaffel auch ihren ersten Mantrailer – zwei weitere sind in Ausbildung. Ein Mantrailer ist ein Spürhund, der an langer Leine einer speziellen Spur folgt.

Dazu bekommt er eine Geruchsprobe der vermissten Person vorgehalten und kann die Spur sowohl über bewachsenen Grund als auch über Asphalt verfolgen. Dabei lässt sich der Mantrailer weder von Passanten noch von Autos oder anderen Tieren und Hunden ablenken. Das funktioniert natürlich nur über einen begrenzten Zeitraum. Je nach äußeren Faktoren liegt dieser ca. bei mehreren Tagen bis zu zwei Wochen. Mantrailer und Flächenhunde werden ergänzend eingesetzt und können so einen Sucheinsatz optimieren. Bekannt wurden Mantrailer-Hunde durch die Suche im Fall des getöteten Seehof-Chefs, Klaus Kandaouroff.

Insgesamt stehen der Rettungshundestaffel der DLRG Haltern jetzt acht Rettungshunde Wasserortung, neun Rettungshunde Fläche, ein Rettungshund Mantrailing und zwei Rettungshunde Trümmer sowie 6 Helfer zur Verfügung. Die Alarmierung erfolgt über die Kreisleitstelle der Feuerwehr Recklinghausen. Für Interessierte veranstaltet die Rettungshundestaffel am Samstag, 1. Oktober, ein offenes Training in Haltern. Anmeldungen per E-Mail unter hundestaffel@haltern.dlrg.de

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