DLRG rettete Segler und Hund aus Seenot

Einsatz am Pfingstsonntag

Zwei Segler aus Datteln und ihr Hund gerieten am Pfingstsonntag auf dem Halterner Stausee in Seenot. Der Boxer wäre ertrunken, wenn Taucher der DLRG Haltern nicht beherzt eingegriffen hätten. Das Segelboot war von einer Windböe erfasst worden und gekentert.

HALTERN

, 16.05.2016, 12:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Segelboot wurde anschließend an den Strand geschleppt und leergepumpt. Danach wurde es wieder an seinen Liegeplatz im Hafen zurückgebracht.

Das Segelboot wurde anschließend an den Strand geschleppt und leergepumpt. Danach wurde es wieder an seinen Liegeplatz im Hafen zurückgebracht.

Das Boot drehte sich kopfüber, das Ehepaar ging über Bord, der Hund saß in der Kajüte gefangen. Zum Glück in einer Luftblase, sodass er bis zum Eintreffen der Rettungskräfte durchhalten konnte.

Um 15.27 Uhr ging laut Nachfrage der Halterner Zeitung der Alarm bei der DLRG (Deutsche Lebensrettungsgesellschaft) und der Feuerwehr ein. Da die Ortsgruppe über Pfingsten ein Zeltlager mit 60 jungen Mitgliedern unter dem Motto "Dschungelexpedition" am Strandbad aufgeschlagen hatte, konnte sie direkt eingreifen.

Boot leicht beschädigt

17 Einsatzkräfte und zwei Taucher setzten sofort zwei Boote zu Wasser und eilten zum Unglücksort. Inzwischen hatte ein anderer Segler bereits den Dattelner an Bord seines Schiffes geholt, die DLRG rettete die Ehefrau und den völlig verängstigten Hund. Beim Eintreffen der Feuerwehrkameraden war die Gefahr gebannt. Die Feuerwehr war mit Kräften aus Haltern-Mitte (hauptamtlich und ehrenamtlich) und aus Sythen sowie mit der Bootsgruppe Flaesheim sowie Haltern-Mitte und Tauchern der Feuerwehr Dorsten vor Ort.

Ein Notarzt versorgte die Segler an Land. Das Ehepaar wurde nicht verletzt, war aber sichtlich geschockt nach dem Unfall. Mitglieder der DLRG kümmerten sich um die Segler. Die DLRG schleppte auch das leichte beschädigte Boot zur Anlegestelle.

Fleisch angebrannt

Am Abend zuvor gegen 22.06 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Wohnungsbrand nach Lippramsdorf gerufen. Der Einsatz erledigte sich allerdings schnell. Auf dem Herd einer Wohnung an der Lembecker Straße war Fleisch in der Pfanne angebrannt und vergessen worden. Ein Nachbar bemerkte die starke Rauchentwicklung und alarmierte die Kreisleitstelle.

Die eintreffenden Kameraden lüfteten die Wohnung kräftig durch und rückten wieder ab. Niemand verletzte sich, Sachschaden entstand nicht. Im Einsatz waren die Löscheinheit Lippramsdorf und Kameraden der hauptamtlichen Wache.

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