Ehemaliger Früchtemarkt in Haltern abgerissen

Arbeiten am Bahnhof

Auf dem südlichen Bahnhofsgelände tut sich was. Am Montag kam ein großer Abrissbagger, um das letzte große Gebäude, den ehemaligen Früchtemarkt an der Ecke Recklinghäuser Straße / Zum Ikenkamp, kontrolliert abzureißen.

HALTERN

, 10.05.2017, 15:27 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ehemaliger Früchtemarkt in Haltern abgerissen

Am Montag hatte ein Bagger damit begonnen, den ehemaligen Früchtemarkt abzureißen.

In der vergangenen Woche wurde bereits planmäßig mit dem Abriss leer stehender Gebäude auf der Baustelle der zukünftigen P&R-Anlage (Parken und Reisen) am Halterner Bahnhof begonnen. Mit den Abbrucharbeiten hält die DB-Netze als Bauherr ihre Pläne zum Bau des Parkplatzes inklusive 60 Meter langem Tunnel an der Straße zum Ikenkamp bisher ein.

Dies hat die Halterner SPD und ihr Landtagsabgeordneter Hans-Peter Müller nun mitgeteilt und dies bestätigt auch die Deutsche Bahn: „Wir liegen bisher voll im Zeitplan“, so eine Sprecherin. Als Beispiel nannte sie für Oktober 2016 den Umsiedlungsabschluss der Zauneidechsen, die Verlegung der 10 000-Volt-Erdleitung aus dem Baufeld heraus im November sowie im Dezember die Verlegung der Steuerleitung, parallel zur 10­KV-Leitung.

„Im Februar wurde die geplante Fläche für den Parkplatz von Bahnmitarbeitern teilweise gerodet sowie im März und April die leeren Gebäude gemeinsam mit Mitarbeitern der Unteren Landschaftsbehörde des Kreises Recklinghausen auf Fledermäuse und andere Brutvögel kontrolliert“, sagt Jochem Manz, Sprecher des Kreises auf Anfrage.

"Weil weder Fledermäuse noch Brutvögel dort nisteten, konnte der Kreis auch die Genehmigung zum Gebäudeabriss erteilen", ergänzt Manz. Fürs restliche Jahr sind unter anderem noch Vermessungsarbeiten, Kampfmittelsondierungen und der Rückbau von Gleisen geplant. Die Halterner SPD will die Maßnahmen kritisch begleiten: „Der Bahnhof ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für die vielen Pendlerinnen und Pendler in unserer Stadt. Wir erwarten einen reibungslosen und zügigen Fortgang der Arbeiten“, so Müller.

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