Empfang für Halterner Neubürger

Im Alten Rathaus

HALTERN Rund 180 Neubürger begrüßte die Stadt am Dienstagabend im Alten Rathaus. Viele sind nach Haltern gezogen, der Liebe und Familie wegen und weil sie die Umgebung hier so mögen, erfuhr die Halterner Zeitung am Rande der Veranstaltung.

von Von Michael Billig

, 04.11.2008, 19:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Stehen voll auf Haltern: Axel Görth und sein Sohn Carsten.

Stehen voll auf Haltern: Axel Görth und sein Sohn Carsten.

Mit seiner Freundin ist Michael Wieczorek zusammen gezogen. Das Paar kommt, da hat der Vortrag im Sitzungssaal über seine neue Heimat schon begonnen. Der Raum ist voll, so voll, dass Neuankömmlinge vereinzelt von der Tür aus lauschen müssen. Dennoch: Die Stimmung ist gut. Michael Wieczorek erzählt am Rande, dass es ihn aus der thüringischen Klassikerstadt Weimar hierher verschlagen hat. Maria wegen. Maria Saljuki und er wohnen und arbeiten zusammen. "Und das geht schon seit über einem Jahr gut", sagt der 26-Jährige mit einem vor Freude strahlenden Gesicht.Wo die Liebe hinführt

Die Liebe hat auch Abdul Aziz Hama nach Haltern verschlagen. Die Liebe zu seiner Ehefrau Christiane Große-Onnebrink, die sich auch hochschwanger das Willkommenszeremoniell für ihren Gatten und all die anderen Neu-Halterner nicht entgehen lassen wollte.

Sie alle haben eines gemein: Sie schätzen Stadt und Umgebung für ihr Idyll. Jens Graetz und Markus Leffek, obwohl sie auswärts einem Beruf nach gehen, haben sich in Hullern niedergelassen. Die Natur hat es ihnen angetan. Und außerdem: "Wir haben drei Hunde, vom Mops bis zum Münsterländer", sagt Leffek, der glaubt, dass sich die geliebten Vierbeiner hier pudelwohl fühlen.

Umzug nach 28 Jahren

Nicht leicht gefallen ist Christa und Heinz-Peter Dreisvogt der Abschied aus ihrer Heimat. "Wir haben 28 Jahre in Castrop-Rauxel gewohnt", verrät das Ehepaar. Dann sei die Tochter ihres Weges gegangen, eine Veränderung stand an. "Wir kannten Haltern von Sonntagsausflüge", sagt Christa Dreisvogt. "Hier ist es viel, viel ruhiger. Ein gepflegter Ort", nennt Heinz-Peter Dreisvogt die Gründe, warum sie sich schließlich für Haltern entschieden.

Lippramsdorf ist seit Mai das Zuhause von Axel Göhrt und seiner Familie. "Die Infrastruktur stimmt. Kindergarten, Grundschule und Kinderarzt - alles, was wir brauchen", sagt Göhrt, der im Chemiepark in Marl arbeitet und daher täglich pendelt.

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