Evangelische Kirchengemeinde ist mit Kassenlage zufrieden

Haushalt 2010

HALTERN Die finanzielle Lage der evangelischen Kirchengemeinde bleibt angespannt, aber sie ist keinesfalls so hoffnungslos wie die der Stadt. Spendenfreudigen Gemeindegliedern sei Dank.

von Von Elisabeth Schrief

, 01.03.2010, 14:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein ausgeglichener Haushalt macht glücklich: Presbyter Klaus Tykwer, Pfarrerin und Vorsitzende des Presbyteriums, Regine Vogtmann, stellvertretende Vorsitzende Helga Engler und Pfarrer Andreas Becker von der evangelischen Kirchengemeinde Haltern.

Ein ausgeglichener Haushalt macht glücklich: Presbyter Klaus Tykwer, Pfarrerin und Vorsitzende des Presbyteriums, Regine Vogtmann, stellvertretende Vorsitzende Helga Engler und Pfarrer Andreas Becker von der evangelischen Kirchengemeinde Haltern.

Pfarrer Andreas Becker gab sich deshalb bei der Vorstellung des Etats für 2010 ganz gelassen.  Aktion Gemeindespende Auch, wenn die Kirchensteuer-Einnahmen um 13.000 Euro zurückgegangen sind, kann er einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen. Die „Aktion Gemeindespende“ schrieb das Konto schön: Mit 32.566 Euro floss seit Beginn der Aktion nie so viel Geld in die Kirchenkasse. Für 2010 hat Pfarrer Becker erst einmal 19.000 Euro einkalkuliert. Insgesamt erhält die Halterner Gemeinde eine Kirchensteuerzuweisung von 277.023 Euro, 38 833 Euro sind zweckgebunden für Baurücklagen, aus Gemeindespenden, Zinsen und Rücklagenentnahme fließen 41.324 Euro in den Topf.Jugendreferentin Gegenüber dem Vorjahr verändern sich die Ausgabenposten nur geringfügig. 12.000 Euro spart die Evangelische Kirchengemeinde im Bereich der Jugendarbeit ein. Das liegt allerdings an der Stellenhalbierung von Jugendreferentin Anja Gigla. Deutlich sinken werden voraussichtlich die Ausgaben für die Kindergärten. Hier kommt der Gemeinde die Verwaltungskostenpauschaule im Zuge von KiBiz zugute. Allerdings sind die Haushaltskosten-Berechnungen noch nicht verbindlich abgeschlossen.

Anne-Frank-Kindergarten Für den Anne-Frank-Kindergarten hat sich die Gemeinde gerade „weit aus dem Fenster gelehnt“, wie Pfarrer Becker sagt. Für eine 330.000 Euro teure Renovierung steht die Gemeinde mit 150.000 Euro gerade. Im Rahmen der Substanzerhaltung wurden außerdem die Pfarrhäuser energetisch saniert. Dass die Außenzentren, wie schon einmal vor gut zehn Jahren, nicht zur Disposition stehen, ist starkem ehrenamtlichen Engagement in den Ortsteilen zu verdanken.Solide Haushaltsführung Insgesamt ist Pfarrer Becker froh, eine solide Haushaltsführung vorweisen zu können. „Ich bin zuversichtlich, dass wir in den nächsten fünf Jahren so gut aufgestellt bleiben.“ Die Zufriedenheit teilt Pfarrer Becker mit Pfarrerin Regine Vogtmann. Sie ist seit dem 1. Januar neue Vorsitzende des 15 Mitglieder starken Presbyteriums. Stellvertreterin Helga Engler unterstützt sie bei ihrer Arbeit, der Korordination des Gemeindelebens.

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