Fährsaison an der Lippe endet am Sonntag

Arbeit an den Rampen

Für die Lippefähre „Maifisch“ endet die Fährsaison 2017 am Sonntag (5. November). In der Woche danach wird die Personenfähre aus dem Wasser geholt und über den Winter im Trockendock gelagert. Doch für den Betreiber der Fähre, dem Lippeverband,fängst die Arbeit dann erst richtig an. Denn an den Rampen wird gearbeitet. Wir erklären warum.

FLAESHEIM

02.11.2017, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fährsaison an der Lippe endet am Sonntag

Die Lippefähre wird in der kommenden Woche eingelagert. Danach kümmert sich der Lippeverband um die häufig kritisierten Rampen. © Foto: Stefan Tuschy

Doch der Reihe nach. Der Grund, warum die Saison jetzt endet, ist nicht etwa die wenig erfreuliche Wettervorhersage für die nächste Zeit, sondern der Beginn der Hochwassersaison: Im Winterhalbjahr ist die Wahrscheinlichkeit von hohen Wasserständen und Hochwasser in der Lippe erfahrungsgemäß größer. „Dann könnte die Fähre aus Sicherheitsgründen nicht betrieben werden“, teilte der Lippeverband mit, der auch in diesem Jahr mit der Fährsaison zufrieden ist: „Wieder nutzten viele Menschen die Möglichkeit, die Lippe zu Fuß oder per Fährrädern kostenlos und mit Muskelkraft zu überqueren.“

Rampen werden entschärft

Wenn die Fähre eingelagert ist, beginnt für den Lippeverband die Arbeit. Beim Fähranleger der „Maifisch“ in Flaesheim wird sich über den Winter einiges ändern: Nachdem es immer wieder Klagen über die steilen Zugangsrampen gegeben hat, werden diese in den kommenden Monaten umgebaut und mit Treppen und Schieberinnen versehen. Dadurch haben die Nutzer – hier sind vor allem die Fahrradfahrer angesprochen – künftig die Möglichkeit, ihr Rad wie bisher über die Rampe zu schieben oder die Treppe zu nutzen und das Rad in der Rinne zu führen.

Beim Saisonstart zu Ostern 2018 sollen die neuen Treppen auf jeden Fall fertig sein, verspricht der Lippeverband.

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