Familie Bindrim wohnt da, wo andere Urlaub machen: Direkt am Freizeitbad Aquarell

rnWohnung mit Bäderblick

Vom Balkon schweift der Blick direkt über das Aquarell-Freibad. Familie Bindrim wohnt dort, wo andere ihre Freizeit verbringen. Sie erzählt, wie es sich dort lebt.

Haltern

, 15.08.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

„Es kommt schon mal vor, dass mir ein Bekannter vom Fünf-Meter-Turm zuwinkt“, sagt Christiane Bindrim. Sie wohnt mit ihrem Mann Günter und Tochter Jolene in einer nicht ganz alltäglichen Wohnung. Von der Balkonterrasse schweift der Blick direkt über das Freizeitbad Aquarell.

Hier fühlen sich die Bindrims seit sechs Jahren sehr wohl. „Wir sind 2013 hier eingezogen. Als wir von der freien Wohnung erfahren haben, haben wir uns sehr schnell dafür entscheiden“, sagt Günter Bindrim.

Er ist bei den Stadtwerken Haltern beschäftigt, die auch Eigentümer der Immobilie sind. Unten im Erdgeschoss befinden sich Büros und die Technik des Freibades. Die Wohnung im Obergeschoss ist rund 114 Quadratmeter groß und verfügt über eine große Balkonterrasse.

Früher wohnten die Hallenbad-Gastronomen hier

„Das Gebäude ist zusammen mit dem Hallenbad errichtet worden“, sagt Günter Bindrim. „Hier oben haben unter anderem die Gastronomen im Hallenbad gewohnt. Als ich dann erfuhr, dass die Wohnung frei wird, habe ich sofort zugegriffen.“

Gelegentliche Geräusche aus dem Frei- oder Hallenbad hören die Bindrims auch, Kinderlachen oder Rufen. „Das Hallenbad ist sogar lauter als das Freibad“, sagt Christiane Bindrim, aber das stört die Familie nicht. „Wir haben hier keine Nachbarn, nach dem Schließen der Bäder ist es hier traumhaft ruhig.“

Als die Bindrims hörten, dass der Wohnmobilstellplatz am Aquarell errichtet werden sollte, hatten sie zunächst Bedenken, dass das zu Lärmbelästigungen führen könnte. Aber das war nicht der Fall. „Davon bekommen wir gar nichts mit“, sagt Günter Bindrim.

Wie im Englischen Garten

Dafür genießen die Drei den traumhaften Blick von der Terrasse. „Wenn sich im Herbst die Blätter an der Stever verfärben, dann ist das wie im Englischen Garten hier“, sagt Günter Bindrim. Und die Freunde von Tochter Jolene staunen nicht schlecht, wenn sie ihnen die Terrasse zeigt.

„Manchmal rufen Kinder aus dem Schwimmbad von unten hoch und fragen wie sie da hoch kommen“, sagt Christiane Bindrim und schmunzelt. Und außerdem gibt es noch einen Vorteil: „Die Tore des TuS bekomme ich hier alle mit“, so Günter Bindrim. Wenn er um Ecke der Terrasse guckt, hat er insbesondere im Winter, wenn keine Blätter an den Bäumen sind, einen guten Überblick über die Stauseekampfbahn: „Da steht keiner im Weg und man kann alles sehen“, so der Fußballfan.

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