Halterner Knotenpunkte sollen Trixi-Spiegel bekommen - das wünscht sich die FDP-Fraktion

Verkehr

In Münster hängen sie bereits an 130 Verkehrsknotenpunkten, jetzt sollen sie auch in Haltern installiert werden: Die sogenannten Trixi-Spiegel. Sie verbessern die Sicht für Rechtsabbieger.

Haltern

, 26.02.2020, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Trixi-Spiegel sollen auch in Haltern für mehr Sicherheit sorgen. Diese Spiegel erweitern das Sichtfeld vor allem für LKW- und Busfahrer, wenn sie rechts abbiegen.

Trixi-Spiegel sollen auch in Haltern für mehr Sicherheit sorgen. Diese Spiegel erweitern das Sichtfeld vor allem für LKW- und Busfahrer, wenn sie rechts abbiegen. © picture alliance/dpa

An vielen städtischen Verkehrsknotenpunkten hängen in deutschen Städten wie Freiburg oder Münster Verkehrsspiegel. Sie sollen vor allem helfen, Unfälle zwischen Radfahrern und abbiegenden Lastwagen zu vermeiden. Die FDP-Fraktion möchte auch in Haltern Ampelkreuzungen mit diesen gewölbten Verkehrsspiegeln ausgestattet wissen. Einen entsprechenden Antrag reichte sie im Rathaus ein.

Stadt und Experten sollen Standorte ermitteln

Die Spiegel, so argumentiert die FDP, seien relativ günstig, schnell zu installieren und böten insbesondere LKW-Fahrern einen besseren Einblick in den toten Winkel. Gerade als fahrradfreundliche Stadt müsse Haltern als gutes Beispiel vorangehen und einen Beitrag zur Verkehrssicherheit in Form dieser Spiegel leisten, schreibt die FDP-Fraktion. Sie beantragt deshalb, dass die Verwaltung mit der Polizei sowie der Verkehrs- und Unfallkommission gefährliche Verkehrspunkte identifiziert. An kritischen Punkten sollten dann die (möglicherweise gesponserten) Spiegel angebracht werden.

Ulrich Willburger aus Seehausen erfand den Trixi-Spiegel und benannte ihn nach seiner Tochter Beatrix. Die 13-Jährige war mit ihrem Fahrrad unterwegs, als sie von einem rechts abbiegenden Betonmischer erfasst und überrollt wurde. Sie ist seitdem halbseitig gelähmt.

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