Feuerwehr simuliert den Ernstfall

SYTHEN Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften und Löschfahrzeugen simulierte die freiwillige Feuerwehr am Montagabend den Ernstfall.

von Von Philipp Griesbach

, 21.10.2008, 14:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Unfalloper wurden aus dem Wrack befreit.

Die Unfalloper wurden aus dem Wrack befreit.

Um 19 Uhr wurden 110 Feuerwehrleute alarmiert. Übungsleiter Georg Rohlf erklärte die Herausforderung für die Einsatzkräfte bei einer derartigen Großschadenslage: „Wenn mehrere Löschzüge im Einsatz sind, ist der Schlüssel für eine gute Rettung die perfekte Koordinierung und Kommunikation“. Diese Aufgabe übernahmen die Kameraden im Einsatzleitfahrzeug. Sie unterteilten die Unfallvorgänge in separate Einsatzabschnitte und ordneten diese den einzelnen Löschzügen mit genauen Arbeitsaufträgen zu.

Bevor die eigentliche Rettung beginnen konnte, installierten die Kameraden große Lichtmasten, die die Einsatzstelle ausleuchteten. Während eine Rettungsbootbesatzung das Stauseeufer nach der vermissten Person absuchte, befreiten die übrigen Helfer die Unfallfallopfer aus ihren Autowracks. Hier lag der Schwerpunkt der Übung. Mit zehn verletzen Personen lag ein „Massenanfall von Verletzen“ vor, für den genaue Vorgehensweisen bestehen. Dazu gehört etwa die Einrichtung von Sammelplätzen und die besondere Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst. Die freiwilligen Helfer stellten ihre guten Fertigkeiten bei der technischen Hilfeleistung unter Beweis. Sie zerschnitten die Übungsautos und ermöglichten in kurzer Zeit die Erstversorgung der befreiten Unfallopfer. Nach zwei Stunden meldeten alle Einsatzabschnitte die Erledigung ihrer Aufgaben. Heinz-Josef Alfs und die Übungsleitung zogen ein positives Fazit. Sie bedankten sich bei der Autoverwertung Lehrig für die Übungs-PKW und bei r Gelsenwasser. 

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