Feuerwehr simuliert Fettbrand beim Kinder-Sicherheits-Samstag

Grundschule Sythen

Eine Seenotrettung, ein simulierter Überschlag im Auto und ein riesiger Fettbrand waren einige der Höhepunkte beim Kinder-Sicherheits-Samstag in Sythen. Zum zweiten Mal stellten sich viele Rettungsorganisationen an der Grundschule vor. Unser Reporter hat jede Menge Bilder und ein Video mitgebracht.

SYTHEN

21.05.2017, 14:43 Uhr / Lesedauer: 2 min
Feuerwehr simuliert Fettbrand beim Kinder-Sicherheits-Samstag

Die Ausbreitung einer Fettexplosion wurde mit einer vier Meter hohen Flamme von der Feuerwehr Lavesum eindrucksvoll demonstriert.

Jede Menge Aktion und Wissenswertes gab es am Samstag von 11 bis 17 Uhr auf dem Schulhof der Grundschule Sythen. Die Schulpflegschaft unter dem Vorsitz von Birgit Braun hatte in Absprache mit Schulleiter Hans Hatebur nach 2009 zum zweiten Kinder-Sicherheits-Samstag (KISS) geladen. 

"In 2009 hatte es in Winnenden doch diesen schrecklichen Amoklauf gegeben," erklärte Birgit Braun die Motivation zum KISS. "Im Anschluss war oft von den vielen Sicherheitskräften die Rede, die rund um die dortige Schule im Einsatz waren. Wir wollten unseren Schülern und auch den Eltern die Möglichkeit geben, diesen Begriff mit Leben zu füllen. Sie sollten die örtlichen Sicherheitskräfte und deren Arbeit hautnah erleben."

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Kinder-Sicherheits-Samstag

Jede Menge Aktion und Wissenswertes gab es jetzt auf dem Schulhof der Grundschule Sythen. Die Schulpflegschaft hatte zum zweiten Kinder-Sicherheits-Samstag (KISS) geladen. Dabei demonstrierten die Sicherheitskräfte wie DLRG, THW und Feuerwehr ihr Können und informierten über ihre Arbeit.
21.05.2017
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Bei der DLRG mussten in Seenot geratene an Land gezogen werden. Lars Büsing stand dabei helfend zur Seite.© Foto Stefan Gewecke
Verkehrssicherheitsberater Detlef Marks erklärte dem Nachwuchs, Ole Demes und seiner Mutter Franzis die Aufgaben eines Polizisten.© Foto Stefan Gewecke
Bei der DLRG brauchte es viel Geschick, die Fische aus dem Becken zu angeln.© Foto Stefan Gewecke
Neu-Sythener Michael Kaufmann mit Tochter Ida spazierten neugierig über den Schulhof.© Foto Stefan Gewecke
Samira-Teres Brümmer aus Sythen bemühte sich, die Puppe der DLRG wieder zu beleben.© Foto Stefan Gewecke
Samira-Teres Brümmer aus Sythen bemühte sich, die Puppe der DLRG wieder zu beleben.© Foto Stefan Gewecke
Verkehrssicherheitsberater Peter Jung passte den richtigen Sitz des Helmes an.© Foto Stefan Gewecke
Verkehrssicherheitsberater Detlef Marks überreichte die Fahrrad-Plakette, denn dieses Rad ist in einwandfreiem Zustand.© Foto Stefan Gewecke
Viel Glück mit dem Wetter hatten die Organisatoren beim Kinder-Sicherheits-Samstag.© Foto Stefan Gewecke
Auch für Pausensitze war gesorgt.© Foto Stefan Gewecke
Mit dem brennenden Fett lenkte die Lavesumer Feuerwehr die Aufmerksamkeit auf sich.© Foto Stefan Gewecke
Klaus Rohlf von der Lavesumer Feuerwehr erläuterte die Funktionsweise des Feuerlöschers.© Foto Stefan Gewecke
Die Ausbreitung einer Fettexplosion wurde mit einer vier Meter hohen Flamme von der Feuerwehr Lavesum eindrucksvoll demonstriert.© Foto Stefan Gewecke
Auf der THW-Hüpfburg wurde Sport getrieben und viel gelacht.© Foto Stefan Gewecke
Der Gerätekraftwagen 1 des THW ist gut durchorganisiert.© Foto Stefan Gewecke
Frank-Herrmann Sandkühler hilft den neugierigen Mädchen ins Führerhaus des THW LKWs.© Foto Stefan Gewecke
"Wie ist es eigentlich mit Helm?" fragten sich (vl) Lucy Kalfhues und Tamina Truch im Führerhaus des THW LKWs.© Foto Stefan Gewecke
"Der Sauerstoff reicht für knapp 30 Minuten" erklärte Frank-Herrmann Sandkühler.© Foto Stefan Gewecke
Der THW-Nachwuchs würde am liebsten gleich losdüsen.© Foto Stefan Gewecke
Der Rallyclub Haltern hatte den Überschlagsimulator des Fahrsicherheitszentrum Westfalen mitgebracht.© Foto Stefan Gewecke
Den Überschlag möchte man nicht echt erleben.© Foto Stefan Gewecke
Den Überschlag möchte man nicht echt erleben.© Foto Stefan Gewecke
Der Rallyclub Haltern hatte den Überschlagsimulator des Fahrsicherheitszentrum Westfalen mitgebracht.© Foto Stefan Gewecke
Über Kopf im Gurt des Golfes fühlt sich nicht schön an, demonstrierte Jan Wörner aus Herten.© Foto Stefan Gewecke
Matthias Mersmann zeigt seiner Tochter Klara wie das Feuer fachgerecht gelöscht wird.© Foto Stefan Gewecke
Zoé Berse wird nach der Runde über den Schulhof auf der Bahre fachgerecht im Rettungswagen der Malteser verstaut.© Foto Stefan Gewecke
Eine Runde über den Schulhof auf der Fahr-Bahre der Malteser.© Foto Stefan Gewecke
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"Wir arbeiten ganz fantastisch Hand in Hand" sagte Klaus Rohlf über die Zusammenarbeit der verschiedenen Sicherheitskräfte vor Ort. "Wenn dem nicht so wäre, wäre es um die Sicherheit im Notfall auch schlecht bestellt, da müssen ja alle Zahnräder ineinandergreifen."

Bei der Polizei konnten die eigenen Fahrräder mitgebracht werden, um sie überprüfen zu lassen. Die Jungs und Mädels von der Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hatten ein großes Schlauchboot dabei. Zwei Schülerinnen lagen nebeneinander auf einem Rollbrett. Sie waren in Seenot geraten. Die See war durch ein großes, mit blauer Kreide gemaltes Areal simuliert. Sport, Information und viel Technik präsentierten die Kollegen vom Technischen Hilfswerk (THW). Frank-Herrmann Sandkühler und Franz-Josef Merfeld aus Sythen führten rund um die Einsatzfahrzeuge.  

 

Die Malteser hatten ihren Rettungswagen dabei. Die Fahr-Trage wurde aus dem Auto geholt, dann durfte ein Neugieriger sich darauf legen und wurde wie in einem Notrettungseinsatz einmal rund über den Schulhof gefahren, und anschließend fachgerecht in den Rettungswagen geschoben. Zwei Kollegen vom Rallyclub Haltern hatten den Überschlagsimulator vom Fahrsicherheitszentrum Westfalen aufgebaut. Ein Golf war vorne und hinten an einer Mittelachse befestigt und konnte so um die eigene Achse gedreht werden. Die Show stahl allen aber die Kollegen der Feuerwehr Lavesum. Sie simulierten den Fettbrand. "Niemals heißes Fett mit Wasser löschen!" lautete die eindringliche Warnung. 

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