Illegal angelegte Strecken wie diese gibt es so einige in der Haard. Das findet RVR-Förster Harald Klingebiel gar nicht gut.
Illegal angelegte Strecken wie diese gibt es so einige in der Haard. Das findet RVR-Förster Harald Klingebiel gar nicht gut. © Daniel Winkelkotte
Waldgebiet Haard

Förster verärgert: „Rücksichtslose Biker machen unseren Wald kaputt“

Tiefe Risse durchqueren den Waldboden, an einigen Stellen liegen Wurzeln der Bäume offen. Mountainbiker, die in der Haard illegal querfeldein fahren, sorgen zunehmend für Verärgerung.

„Illegal angelegte Mountainbike-Strecken stellen eine Gefährdung für unseren Naturraum Wald dar“, sagt Harald Klingebiel, Förster beim Regionalverband Ruhr (RVR). „An diesen Stellen wird der Waldboden nachhaltig geschädigt, Erosion ist die Folge. Der ökologische Schaden ist enorm“, erklärt er. Denn zugleich werde damit auch der Lebensraum von empfindlichen Arten wie Waldschnepfen, Baummarder und Wespenbussarde zerstört.

Inakzeptables Verhalten

Regelrechter Ansturm von Erholungssuchenden

Über den Autor
Redaktion Haltern
1982 in Haltern geboren. Nach Stationen beim NRW-Lokalfunk, beim Regionalfernsehen und bei der BILD-Zeitung Westfalen 2010 das Studium im Bereich Journalismus & PR an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen erfolgreich beendet. Sportlich eher schwarz-gelb als blau-weiß orientiert. Waschechter Lokalpatriot und leidenschaftlicher Angler. Motto: Eine demokratische Öffentlichkeit braucht guten Journalismus.
Zur Autorenseite

Durchblick am Mittwoch​

Ob Corona, politische Ereignisse oder aktuelle Krisen. Ulrich Breulmann beleuchtet für Sie immer mittwochs die Nachrichten der Woche. Damit Sie den Durchblick behalten.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.